Laras Tagebuch, Tag 8

Laras Tagebuch, Tag 8

Tag 8: Wellness am letzten Urlaubstag

Die junge Grazerin Lara Arikan schreibt ein Reisetagebuch aus dem Urlaub in ihrer zweiten Heimat, der Türkei.

Erst an diesem Morgen entdeckte ich das Spa des Hotels für mich. Nach einigen Runden im Pool setzte ich mich an die Tische daneben und da kam plötzlich eine Frau auf mich und meinen Vater zu. Hinter ihr war meine Großmutter. „Ihre Mutter hat sich wohl verlaufen!“, sagte die Frau zu uns, „Aber wir haben uns bestens verstanden.“ Meine Großmutter war wohl im Hotel herumgeirrt, auf der Suche nach uns, als sie dieser Dame, nämlich der Managerin des Spas, in die Arme lief. Offensichtlich hat sie dann in einer Unterhaltung davon geschwärmt, wie toll ihr das Hotel gefällt und wie toll ihre ganze Familie, also wir, das Hotel findet, vor allem die Einrichtung und das Gebäude im allgemeinen. Als sich die Managerin dann auch zu uns an den Tisch setzte, meinte sie jemanden zu kennen, dem diese Worte besonders gefallen könnten und bestellte kurzer Hand den Architekten des Hotels zu uns. Nach einer kurzen Tratscherei arrangierte uns die Dame doch wirklich Massagen, die es wirklich in sich hatten (man muss also wirklich nur die richtigen Leute kennen). Zuerst Sauna, dann Schaumbad im türkischen Hamam und anschließend noch jeder Zentimeter meines Körper durchgeknetet: So frisch hab ich mich noch nie gefühlt, auch wenn ich danach extrem müde war. Meine Masseuse, Emilia aus Indonesien, war perfekt ausgebildet, hochprofessionell und ganz nebenbei auch ein wundervoller Gesprächspartner.

So ging dann unser letzter Tag in dem Paradies zu Ende, was auch in Ordnung ist, denn ich vermisse Graz sehr.

   

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