Polster für die Badewanne

Polster für die Badewanne

Ich liebe warmes Wasser. Generell halte ich mich sehr gerne im Wasser auf, darum schwimme ich auch viel, aber warmes Wasser ist natürlich wieder etwas ganz anderes. Zwar kann man darin nicht wirklich schwimmen, zumindest nicht gut und lange, aber zum relaxen ist es einfach wahnsinnig angenehm. Folglich bin ich auch ein großer Fan von Thermen. Zwar springe ich auch dort zumindest einmal ins Sportbecken und schwimme ein paar Längen, das Hauptaugenmerk liegt jedoch im ruhigen Liegen im (sehr) warmen Wasser. In den Pausen außerhalb des warmen Thermalwassers liege ich am liebsten im Liegestuhl und lese ein Buch. Mehr brauche ich gar nicht. Da ich zu Hause kein Sportbecken habe, bleibt mir nur das Liegen in der warm eingelassenen Badewanne. Ein Buch zur Stelle und ich kann locker eine Stunde im warmen Wasser ausharren. Das Wasser muss aber die richtige Temperatur haben. Grundsätzlich habe ich es gern sehr sehr warm, fast schon heiß – mein Freund kann zum Beispiel in mein Badewasser gar nicht hineingreifen. Er hat aber ein sehr niedriges Wärmeniveau. Wenn ich mich nach dem Duschen kurz kalt abspritze, ist das seine normale Duschtemperatur. Kann ich absolut nicht nachvollziehen, soll aber gesünder sein. Zu warmes bzw. heißes Duschen und Baden – vor allem zu lange – ist ja angeblich nicht gesund. Ich ignoriere die Zeitangaben an den Badezusätzen aber eigentlich immer. Vor allem nach stressigen Wochen oder an kalten Tagen freue ich mich extrem auf eine ruhige Lesestunde im warmen Wasser.

So auch neulich nach einem Wanderausflug auf den Schöckl. Wir brachen bereits um 07:22 Uhr auf und wanderten von daheim aus auf den Berg. Beim Raufgehen war es sehr warm, die Sonne schien angenehm auf den Weg, oben angekommen dafür umso kälter. Das Thermometer am Gipfelkreuz zeigte zwar nur -3 Grad an, der Wind ließ uns aber frösteln. Mittels mitgebrachten Tellerbobs ging es dann wieder hinunter. Da wir keine Skibekleidung anhatten, waren wir bereits nach kurzer Zeit nass. Vor allem das Bremsen mit den Händen im Schnee spürten wir extrem. Die gesamte Heimwanderung klagten wir über die Kälte – leider hatten wir jetzt keine Sonne mehr zu genießen. Unsere Hände waren so kalt, dass sie bereits schmerzten. Nach genau vier Stunden waren wir wieder zu Hause, womit wir echt stolz waren. Am liebsten wäre ich sofort in die heiße Badewanne gesprungen und hätte mich für eine Stunde ausgeklinkt. Ich wartete jedoch den ganzen Tag ab und gönnte mir dann erst am Abend die Entspannungsstunde im warmen Wasser. Darauf habe ich mich aber auch wirklich gefreut, vor allem weil mir den ganzen Tag über nicht mehr warm wurde. Also, neue Badesterne mit Bratapfel-Duft in die Wanne und warmes Wasser (ich beließ es bei 38°) einlassen. Natürlich habe ich auch mein Buch und meinen Badewannen-Polster bereit gelegt. Diesen Polster besitze ich mittlerweile schon fast zwei Jahre und finde ihn super. Ich habe ihn zufällig beim Einkaufen entdeckt und einfach gekauft. Hat sich aber voll ausgezahlt, da er regelmäßig in Gebrauch ist. Er besteht aus einem wechselbaren und damit auch waschbaren Polsterbezug und einer Füllung aus Polystyrol-Kügelchen. Auf einer Seite hat er zwei Saugnäpfe, mit denen er an der Wannenwand befestigt werden kann. Er ermöglicht damit ein angenehmes Liegen, wobei der Kopf oder der Nacken je nach Höhe der Anbringung am Polster liegen kann.

Mein Fazit: Ich finde den Polster super! Jedes Mal wenn ich ein entspanntes Bad nehme und lese, verwende ich den Badewannen-Polster. Früher habe ich während dem Lesen oft Nackenschmerzen bekommen und hatte anschließend leichte Verspannungen. Dank dem Poster ist das Geschichte. Ich will hier keine Werbung machen, aber ich liebe dieses Teil einfach. 🙂

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