Citroen C4 Cactus – Ein Cactus zum Kuscheln

Citroen C4 Cactus – Ein Cactus zum Kuscheln

KEIN STRESS. Es muss nicht immer ein SUV sein. Wie wär’s mit einem kleinen Franzosen aus der Kompaktklasse? Der Citroën C4 Cactus ist das Anti-Stress-Auto.

 

Es fehlt nur noch, dass Max Raabe den alten Comedian Harmonists-Klassiker „Mein kleiner blauer Kaktus….“ im Autoradio anstimmen würde. Grüner Kaktus würde da nicht so passen, in dieser Farbe gibt es den Citroën C4 Cactus nicht. Dafür aber in Deep Purple Metallic, das nur so nebenbei.

Es ist eindrucksvoll zu sehen, was die Franzosen aus dem Cactus gemacht haben. Da ist keine Rede mehr von stachelig, dieser C4 Cactus ist ein kuscheliger. Es ist eines jener Autos, die, wenn man einsteigt, sofort Behaglichkeit und Bequemlichkeit ausstrahlen.

Sympathie auf den ersten Blick, als ich das Auto aus dem Grazer Autohaus Koncar holte. Die Designer haben hier ungewöhnliche Ideen umgesetzt und dem kleinen Franzosen ein ex­travagantes Image verpasst.
Vorne fällt die innovative Lichtsignatur ins Auge. Schmale LED-Tagfahrleuchten und im Stoßfänger vorne angeordnete Scheinwerfer beeindrucken.

Der Innenraum ist einladend und nahezu edel. Auch das macht den Cactus zu einer Kompakt-Limousine.
Da die Sitze derart komfortabel sind, fühlt man sich gleich wie in einem bequemen Wohnzimmer.

Der Wagen fährt sich angenehm, die Advanced-Comfort-Federung lässt uns wie auf einem Teppich durch die Grazer Straßen schweben. Ein Kaktus als fliegender Teppich. Der Sieben-Zoll-Touchscreen wirkt auf mich wie ein überdimensionales Smartphone. Es ist alles da, was es derzeit an Infotainment-Technik gibt.

An Assistenzsystemen hat der kleine Cactus viel zu bieten: Verkehrszeichenerkennung, Active Savety Brake, Spur-Assistent, Coffee Break Alert, Überwachung des Toten Winkels, Berganfahrhilfe, Grip Control, statisches Abbiegelicht, Rückfahrkamera, Park-Assistent. Was will man mehr?

Das Fahren war, wie schon erwähnt, ein einziges Vergnügen. Der Cactus passt punktgenau in die Stadt, punktet aber auch auf der Landstraße und der Autobahn. Den Sprint von 0 auf 100 km/h schaffte der Cactus in 9,3 Sekunden, an Spitze geht es bis 195 im/h. Recht viel Dampf für ein kleines Auto. Die Sechs-Gang-Schaltung ist leicht zu bedienen und arbeitet exakt. Während der gesamten Testfahrt gab es überhaupt nichts zu meckern. Doch, eins vielleicht: Was stört, ist, dass man die hinteren Fenster nur ausstellen, aber nicht öffnen kann.
Was besonders schön ist: Das Fahren ermüdet nicht, man steigt frisch und munter, geradezu erholt aus dem Cactus.

Es stecken sehr viel Hirn und viel Liebe in den vielen Details. Türgriffe, die ebenso wie das Dekor auf dem eigenwillig zu öffnenden Handschuhfach eher an Luxus-Reisegepäck erinnern.
Selbst das Infotainment-System haben die Designer ganz speziell gestaltet. Der Sieben-Zoll-Touchscreen erinnert an ein überdimensionales Smartphone, die Bedienung bzw. Findung der einzelnen Fahrhilfen und Sicherheitsfunktionen ist kinderleicht. Es gibt eine Freisprechanlage, ein Radio mit Musikfunktion und natürlich ein Navi.
Wer weiß, vielleicht hat der Cactus das Zeug dazu, eine Ikone zu werden. Zu verstehen wär’s. So viel Auto für relativ wenig Geld gibts normalerweise nicht. Her mit dem kleinen Franzosen!

 

 

Motor: 3 Zylinder, Hubraum 1199 ccm, Leistung 131 PS (96 kW), Beschleunigung 0-100 km/h 9,1 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 193 km/h, Vorderantrieb, 6-Gang-Handschaltung, Benzin-Motor
Verbrauch (kombiniert): 4,8 Liter, C02-Emissionen 110g/km, Tankinhalt 50 Liter
Abmessungen: Länge 4,17 Meter, Breite 1,71 Meter, Höhe 1,53 Meter, Eigengewicht 1580 Kilo, Radstand 1110 mm, Kofferraumvolumen 348 Liter, Anzahl der Sitze: 5
Preis: ab 16.990 Euro
Autohaus: Autohaus Koncar GmbH., Graz, St. Peter-Hauptstraße 20, Telefonnummer 0316 47 24 54, www.koncar.at

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