Macarons

Macarons

Lust auf ein fancy französisches Dessert? Macarons sind so beliebt und auch wirklich sehr hübsch anzusehen. Ich für meinen Teil finde sie ja ein wenig zu süß, ich kann also immer maximal zwei von ihnen essen, aber meine Freunde lieben sie alle. Deshalb möchte ich heute ein Rezept mit euch teilen, auf welches ich schon vor Ewigkeiten gestoßen bin und welches echt easy ist. Am Anfang gab es auch Momente in denen sie mir ein wenig misslangen, aber keine Panik. Mit ein paar Tipps und Tricks bekommt jeder Macarons hin. Los geht´s.

Zutaten:

3 Eiweiß, Zimmertemperatur
50 g Kristallzucker
250 g Staubzucker
100 g Mandelmehl (es muss hier wirklich “Mehl” sein, geriebene sind zu grob)
Lebensmittelfarbe nach Belieben

250 g Frischkäse
120 g Staubzucker
Himbeermarmelade

Also ursprünglich war das Rezept noch zuckerlastiger und die Fülle bestand nicht aus Himbeer- sondern Erdbeermarmelade, welche meiner Meinung nach noch um Ecken süßer ist. Ich habe also den Zucker so weit als möglich reduziert und die Marmelade durch eine etwas säuerlichere ersetzt. Noch weiter ging es nicht den Zucker zu reduzieren, da die Masse sonst nicht die richtige Konsistenz erlangt.

Dieses Rezept ist im Großen und Ganzen wirklich easy und benötigt für die Vorbereitung auch nicht wirklich viel Zeit. Ein wenig geduldig muss man einmal im mittleren Part sein, aber das geht schon.

Also zuerst beginnen wir einmal die Eiklar steif zu schlagen. Erst mixt man sie bis sie richtig schaumig sind und dann gibt man nach und nach den Kristallzucker dazu. Wenn dieser dann zur Gänze untergerührt ist, mixt man noch eine Weile, damit sich die Zuckerkristalle noch ein wenig auflösen können.

Nun werden der Staubzucker und die Mandeln in die Eischneemasse gesiebt und zwar gründlich. Es dürfen wirklich keine großen Klumpen mit in die Masse. Danach werden die trockenen Zutaten untergehoben. Vorsicht! Man darf hier weder zu viel noch zu wenig rühren. Die Masse sollte eine dickflüssige Konsistenz haben, sollte aber nicht in großen Fetzen vom Löffel tropfen sondern schon eher gleichmäßig. Dann kann man noch ein wenig Lebensmittelfarbe zur Masse geben, da sie sonst ein komisches Grau beim Backen bekommen. Hier habe ich mich für rosa entschieden… weil ich ein Mädchen bin. 🙂

Jetzt spritzt man die Masse mit einer runden Tülle auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Achtung! Hier muss es wirklich Backpapier sein, kein fetten und bemehlen und auch keine Backmatte. Die besten Ergebnisse habe ich immer mit Backpapier erreicht. Die Punkte, welche auf das Blech gespritzt werden sollten einen Durchmesser von ca. 2 cm haben und ein wenig Platz solltet ihr ihnen auch geben, ein wenig gehen sie schließlich beim Backen noch auf.

Jetzt kommt der Part mit der Geduld. Nachdem ihr das Blech noch 5-6 mal auf die Arbeitsfläche geklopft habt (um Luftblasen zu minimieren) muss das Blech bei Raumtemperatur noch ca. 1 Stunde lang stehen. Das dient dazu, dass sich auf den Macarons eine Art Haut bildet, welche gewährleisten soll, dass sie auch ihr “Füßchen” bekommen und nicht einfach rundum aufgehen.

Nach dieser Stunde kommen sie dann bei 140°C für ca. 20 Minuten ins Rohr. Danach kann man schon einmal eine Probe machen und zwar, ob sie sich auch wirklich vom Blech lösen, sonst müssen sie noch einmal rein.

In der Zeit, in der die Macarons kann man dann die Fülle zubereiten und alles vorbereiten. Der Frischkäse wird dazu einfach mit dem Staubzucker gut 5 Minuten verrührt, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach kommt die Creme in einen Spritzbeutel mit runder Spritztülle und wartet auf seinen Auftritt. Nun ist es auch Zeit daran die Marmelade in einen kleinen Spritzbeutel ohne Tülle zu geben und die Spitze vorne ein wenig abzuschneiden. Vorbereitungen sind zu Ende und man kann ans Füllen gehen.

Die Macarons sind nach gut 15 Minuten so weit, um befüllt zu werden. Zuerst suche ich mir immer die aus, die gleich groß sind, denn nicht immer sind alle so gleichmäßig, aber das macht ja nichts. 😉

Dann wird in die Hälfte der Macarons ein Ring aus Frischkäsecreme gefüllt und dieser wird mit Marmelade befüllt, dann kann auch schon ein Deckel darauf gegeben werden.

Eure Arbeit ist jetzt getan und sie können verschlungen werden, aufzubewahren wären sie im Kühlschrank, dort halten sie sich auch gut einige Tage.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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