Vali on tour: Anton Paar

Vali on tour: Anton Paar

Hallo ihr Lieben! Wir schnupperten, beziehungsweise ich schnuppere in den nächsten Wochen und Monaten in unterschiedliche technische Berufe – mit Aussicht auf Zukunft! Denn auch Mädls können in solchen Berufen ihren Spaß haben! 😉

Anton Paar

Diese Woche durfte ich bei Anton Paar in den Beruf der „Zerspanungstechnikerin“ hineinschnuppern! Ich weiß ich weiß, mich kann man sich wohl eher schwer in solchen Berufen vorstellen! Aber: ich bin positiv überrascht! Abgesehen davon, dass die Leute dort wirklich motiviert und extremst lieb sind, ist die Arbeit auch interessant.

Zuerst war ich einmal geflasht von dem Gebäude!!! Wirklich, so ein cooles Gebäude, hochmodern und richtig schön! Ein bisschen unsicher, was mich erwarten wird, war ich zwar schon – weil ich, zugegebenermaßen, schon eher eine kleine Tussi bin – aber man muss die Dinge ja probieren und sich selbst ein Bild davon machen. 🙂

Ich muss zugeben: man hat ein absolut falsches Bild von solchen Berufen. Wenn man „technische Berufe“ hört, denkt man sofort an starke Männer, die sich schmutzig machen. Aber das ist ein Blödsinn. Es gibt wirklich sehr viele Bereiche bei Anton Paar, in denen man arbeiten kann. Diese typischen Frauen- und Männerberufe gibt es schon lange nicht mehr. Es ist alles Hightech und man muss wirklich eine Ahnung davon haben, was man tut. Egal ob Mann oder Frau.

Genauigkeit ist das A und O

Mir ist schnell klar geworden, was für eine genaue Arbeit Zerspanen eigentlich ist. Jeder einzelne Millimeter (eigentlich: Tausendstel Millimeter!) muss genau passen. Jede Maschine muss immer wieder neu eingestellt werden, damit sie unter anderem an das zu bearbeitende Material, die Raumtemperatur, die notwendigen Werkzeuge und das Bauteil, das am Ende herauskommen soll, angepasst wird. Man muss also wirklich Wissen haben! Ein sehr breites Wissen sogar. Und man muss etwas können. Wer nach dem 9. Schuljahr eine Lehre bei Anton Paar beginnt, braucht unbedingt handwerkliches Geschick, Genauigkeit und Freude daran, im Team zu arbeiten. Das Fachwissen erwirbt man in der Lehrzeit und durch intensive Begleitung durch erfahrene und wirkliche nette Ausbildner. Technical Experts bringen hingegen als Studienabbrecher technischer Studienrichtungen oder als jemand, der von einer technischen Schule kommt, bereits Fachwissen mit. Ihnen steht die Möglichkeit einer verkürzten Lehrzeit offen. Kommen sie von anderen, also nicht technischen, Ausbildungen, Schulen oder Studienrichtungen, müssen sie die vorgeschriebene Lehrzeit absolvieren. Aber bei so einem Beruf in so einem Unternehmen scheint mir, hat man nie ausgelernt.

Vorteile

Was ich echt einen sehr sehr ansprechenden Punkt an der Lehre dort finde ist, dass man neue Vorschläge und Ideen einbringen kann und diese dann auch gefördert werden. Man hat also Mitgestaltungsmöglichkeiten, was nicht selbstverständlich ist. Es wird Wert auf die Meinung der Lehrlinge gelegt.
Man arbeitet bei Anton Paar mit modernsten Maschinen (oder wie ich es dort gehört habe, mit den Ferraris unter den Maschinen 😉 ). Man lernt ständig dazu, denn man fertigt immer wieder neue und verschiedene Bauteile, die je unterschiedliches Wissen voraussetzen. Es wird einer bzw. einem definitiv nicht fad, Abwechslung steht an der Tagesordnung.

Maschinen-Spaß

Ich Glückspilz durfte schon einmal 1-2 Lehrjahre überspringen und gleich an die großen, coolen Maschinen – fürs Schnuppern für den Blog versteht sich. 😉 Prinzipiell ist eine Lehre bei Anton Paar in etwa so aufgebaut:

Am Anfang der Ausbildung lernt man Werkzeug und Materialkunde. Immerhin muss man ja auch wissen, womit man da eigentlich arbeitet. Denn es ist nicht einfaches „Knöpflein drücken“, wie es einige vielleicht vermuten. Alleine die „Maschinensprache“ zu verstehen braucht eben seine Zeit. Dann wird an der Verbesserung des handwerklichen Geschicks gearbeitet und es werden Grundtechniken gelernt – feilen, sägen, bohren, usw. Das erleichtert dann das Arbeiten mit den Maschinen, denn man „versteht“ bereits das Material und die Bearbeitungsmöglichkeiten. Im 2. Lehrjahr fertigt man einfache Bauteile und lernt, CNC-Maschinen zu bedienen, was halt seine Zeit braucht. Man lernt mit den Hightech-Maschinen umzugehen und versteht Schritt für Schritt, was in der Kombination von „Mensch und Maschine“ alles möglich ist: Das eigene Können sowie Talent und die Hightech-Möglichkeiten modernster Maschinen werden miteinander verbunden, um unglaubliche Bauteile herzustellen.
Manche Maschinen lernen selbst, was sie machen müssen! Unglaublich, oder? Die Programme sind wie Apps, man gibt jeden Ablauf und die einzelnen Schritte ein, und sie machen es auch! 😀

Technische Berufe können wirklich cool sein und man muss einiges dafür können. Abwerben konnten sie mich zwar nicht, aber einen Fan mehr haben sie mit mir jetzt mit Sicherheit. 😉 Also alle die noch einen technischen Beruf suchen, Anton Paar hat da so einiges zu bieten. Unter anderem die Zerspanungstechnik. 😛

Bis zum nächsten mal,

eure Vali ♥


Über Anton Paar

Anton Paar entwickelt und produziert Präzisionslaborgeräte sowie hochgenaue Prozessmesstechnik und liefert maßgeschneiderte Automations- und Robotiklösungen. Mit den Geräten aus den Bereichen Dichte- und Konzentrationsmessungen sowie Rheometrie und CO2-Messungen ist Anton Paar die Nummer eins am Weltmarkt. Eigentümerin der Anton Paar GmbH ist die gemeinnützige Santner Privatstiftung.

Über 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen im Hauptfirmensitz in Graz und den 35 Tochterunternehmen weltweit dafür, dass Anton Paar-Produkte, -Support und -Service ihrem guten Ruf gerecht werden. Die Kernkompetenz von Anton Paar, nämlich die Präzisionsfertigung, der traditionell enge Kontakt zur Wissenschaft und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kunden weltweit bilden die Grundlage für die Qualität der Präzisionsmessgeräte.

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