Rhabarber-Erdbeer-Pie

Rhabarber-Erdbeer-Pie

Falls ihr euch noch erinnern könnt, gab es vor einiger Zeit einmal ein Rezept zu einer Chocolatefudgepecanpie. Das Rezept für den Teig könnt ihr heute wieder gebrauchen. Die Zutaten dafür werde ich trotzdem anführen. Das genaue Rezept dazu gibt es bei der Pie. (hier gehts zum Rezept)

Rhabarber und Erdbeeren sind einfach eine himmlische Kombination und die Rhabarberzeit ist dazu noch meine liebste Zeit im Jahr. Nicht nur, dass sie mit dem Spargel kollidiert und somit die besten beiden Dinge im Jahr zu ernten sind, nein, das Wetter ist herrlich. Und damit meine ich auch die Regentage, die brauchen wir einfach. Jetzt aber los zum Rezept.

Zutaten für den Teig:

300 g Mehl
1 EL + 1 TL Staubzucker
1 TL Salz
250 g Butter (eiskalt, am besten für 30 Minuten ins Gefrierfach)
120 ml eiskaltes Wasser
1 TL Apfelessig

Zutaten für die Fülle:

500 g Erdbeeren

2 große Stangen Rhabarber
4 EL Kristallzucker
1 EL Maisstärke
Abrieb und Saft einer Zitrone

Sonstige Zutaten:

1 Ei
etwas Kristallzucker
etwas Butter zum Befetten der Form

Wie man den Teig zubereitet wisst ihr ja schon, nur dieses mal brauchen wir die ganze Menge des Teiges und nicht nur die Hälfte. Grob zusammengefasst werden erst die trockenen Zutaten vermischt, dann kommt die eiskalte Butter in Würfeln hinzu und wird mit den trockenen Zutaten zerkrümelt. Wenn die Butter dann schön eingearbeitet ist, aber nicht zu gut, denn wir brauchen die Butter in Flocken, kommen noch das eiskalte Wasser und der Apfelessig hinzu. Nicht zu viel mit den warmen Händen im Teig arbeiten, er darf gerne ein wenig bröselig bleiben.

Wenn der Teig dann fertig ist, kann man auch schon mit der Fülle beginnen, da diese ein wenig stehen muss. Dazu werden einfach die Erdbeeren klein geschnitten, der Rhabarber geschält und ebenfalls geschnibbelt und dann kommt alles in eine große Schüssel. Wichtig ist hier nur, dass man die Stärke zuerst mit dem Zucker vermischt, damit man keine Klumpen in der Masse hat. Sonst kann man wirklich alles getrost in der großen Schüssel vermengen.

Die Fülle kann nun auf den Teig warten. Wenn dieser lange genug im Kühlschrank gewesen ist, kann man ihn halbieren und ausrollen. Eine Hälfte wird dann in die gefettete Form gelegt und behält ihren überschüssigen Rand noch. Die andere Hälfte wird ebenfalls ausgerollt, aber ein wenig länglich, damit man 6 dicke Streifen davon schneiden kann. Entweder mit einem Messer oder mit einer gewellten Rolle, damit es schöner aussieht.

Die Erdbeer-Rhabarber-Fülle kann dann auch schon in die Form und wird mit einem Gitter aus Streifen vollendet. Die Seiten der Streifen klappe ich dann gerne mit dem überschüssigen Rand ein. Aber da ist eurer Phantasie keine Grenze gesetzt, wie er optisch aussehen soll, bleibt ganz euch überlassen.

Sobald die Pie fertig ist, kann sie für gut 30 Minuten ins Gefrierfach, damit sie auch schön kalt ist und ihre Form im Ofen dann behält. Danach kann die Pie noch mit Ei eingepinselt und mit Kristallzucker bestreut werden. Warum denn auch nicht?

Die Pie kommt dann in den vorgeheizten Ofen, nämlich bei 220°C für ca. 20 Minuten, danach wird die Hitze gedrosselt, auf 170°C für weitere 45 Minuten. Danach ist die Pie auch schon fertig. Was mir leider manchmal passiert ist, dass die Flüssigkeit überkocht, deshalb stelle ich immer ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech unter die Form. Das tut dem Geschmack aber keinen Abbruch.

Sobald die Pie dann für einige Stunden ausgekühlt ist, kann man sie auch schon gemeinsam oder alleine genießen. Sie ist wunderschön anzusehen und so lecker. Ich liebe sie, nur leider ist die Rhabarberzeit immer sehr kurz. Für dieses Jahr muss ich mir eindeutig welchen einfrieren, damit ich diese Köstlichkeit auch später, zur nächsten Erdbeerzeit noch genießen kann.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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