Vali on tour: Magna

Vali on tour: Magna

Hallo ihr Lieben! Wir schnupperten, beziehungsweise ich schnuppere in den nächsten Wochen und Monaten in unterschiedliche technische Berufe – mit Aussicht auf Zukunft! Denn auch Mädls können in solchen Berufen ihren Spaß haben! 😉

Magna

Diesmal durfte ich bei Magna in einen der insgesamt 13 Lehrberufe, in den Beruf der „Werkstofftechnikerin“, hineinschnuppern! Ich habe mir anfangs absolut nichts darunter vorstellen können, aber nach einer kleinen Einführung kenne ich mich jetzt auch aus. (Naja, ein bisschen zumindest. 😉 ) Eins sei schon mal verraten: es wird viel mikroskopiert!

Wenn man zu Magna kommt, ist man erstmal überwältigt! Ich habe mich wie in einem Hochsichereitstrakt gefühlt, denn ohne Anmeldung und ständigen herzeigen unserer Besucherpässe geht nichts. 😛 Dass Magna groß ist, wusste ich, aber dass es soooo riesig ist, damit habe ich nicht gerechnet. Unglaublich!!!! Das muss man gesehen haben.

Werkstofftechnik – die Aufgaben

Zuerst habe ich mich wirklich gefragt, was Werkstofftechnik mit einer weltbekannten Firma wie Magna zu tun hat. Man muss dazu sagen, dass ich mich nicht wirklich in solchen Sparten auskenne, und gerne Neues herausfinde. So wie auch jetzt wieder bei Magna. Man prüft Werkstoffe in alle Richtungen, jedes Teil in einem Fahrzeug wird aufs Genaueste analysiert. Denn Sicherheit wird wirklich groß geschrieben. Man schaut die Korrosionen an, die Flüssigkeiten im Fahrzeug, testet die Materialien auf ihre Festigkeit und Eigenschaften. Man macht Schliffprüfungen und vieles mehr.

Die Lehre zum Werkstofftechniker dauert drei Jahre oder dreieinhalb Jahre, wenn das Spezialmodul Wärmebehandlung dazu kommt. Die metallische Grundausbildung dauert dabei 6 Wochen – dort erlernt man die Grundvoraussetzungen wie feilen und schleifen. In verschiedenen Ausbildungsblöcken wird man dann fit gemacht, für die großen und wichtigen Aufgaben.

Vorteile

Magna lockt mit tollen Angeboten. So gibt es viele Vergünstigungen und Mitarbeiteraktionen. Die Lehrlinge bekommen noch dazu auch das Top-Ticket oder können sich übers Wochenende Fahrzeuge ausborgen. Auch gibt es regelmäßige Lehrlingstreffen oder den Lehrlingssicherheitstag, bei dem gezeigt wird, wie man Unfälle vorbeugt.
Außerdem gibt es Austauschprogramme, wo man die Möglichkeit hat, für einige Monate ins Ausland zu gehen! 😀
Wer neugierig geworden ist: es gibt am 24. November 2018 einen Tag der offenen Türe, bei dem man sich genauer informieren kann.

Viel gelernt

Ein Werkstofftechniker hat so einiges zu tun. Denn bevor man sich an das Mikroskop setzen kann, gibt es so einige Schritte im Vorfeld. Man muss die Teile zerkleinern, alles trennen, verschiedene Prüfungen machen und schlussendlich ein Präparat für das Mikroskop anfertigen. Immerhin muss man ja auch etwas sehen können. 😉 Sind in den verschiedenen Verfahren – auch Tests mit Tieftemperaturen oder Farbe – keine Risse zu sehen, ist alles bestens und die Teile können verwendet werden! Wenn ihr also das nächste Mal mit dem Auto fährt, wisst ihr jetzt, dass ein paar schlaue Köpfchen alles auf Herz und Nieren geprüft haben und es sicher ist. 🙂

Berufe in dieser Art sind durchaus interessant und dank den beiden Lehrlingen Stefan und Marko kenne ich mich auch fast so gut aus, wie sie. 😉 Kleiner Spaß am Rande natürlich. Magna hat so einige Lehrberufe anzubieten und ich bin davon überzeugt, dass man sich für jeden einzelnen begeistern kann. 🙂

Bis zum nächsten mal,
eure Vali ♥


Über Magna

Magna hat mehr als 172.000 unternehmerisch denkende Mitarbeiter, die sich der Bereitstellung von Mobilitätslösungen verschrieben haben. Magna ist ein Mobilitätstechnologie-Unternehmen und einer der weltweit größten Automobilzulieferer mit 340 Produktionsstätten und 93 Produktentwicklungs-, Engineering- und Vertriebszentren in 28 Ländern. Zu den Kompetenzen von Magna zählen Außenausstattungen und Karosseriebau, Antriebs- und Sichtsysteme, Sitzsysteme sowie Gesamtfahrzeugentwicklung und -produktion.

Das staatlich ausgezeichnete Magna-Berufsausbildungs­zentrum in Graz zählt zu den größten und modernsten in der Regi­on. Derzeit werden in einem Ausbil­dungsverbund zwischen Magna Steyr, Magna Powertrain mit Stand­orten in Lannach, Albersdorf und Ilz sowie Magna Heavy Stamping in Al­bersdorf mehr als 200 Lehrlinge in 13 Lehrberufen ausgebildet.

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