Katsu Curry

Katsu Curry

Erst wenige Wochen zurück und schon vermisse ich Japan. Und um dem Fernweh ein wenig zu entkommen, habe ich versucht, mir ein japanisches Mahl zuzubereiten. Eigentlich ist mir dieses Gericht als Katerfrühstück in Erinnerung geblieben, aber ein Katerfrühstück hat auch immer etwas herrlich wärmendes an sich, dabei muss man sich einfach wohlfühlen. Außerdem ist es schnell und einfach zubereitet und von der Schärfe auch gut abzustimmen.

Um dieses Gericht möglichst authentisch japanisch zuzubereiten habe ich auf einige Zutaten zurückgegriffen, welche ich mir in Japan selbst besorgt habe. Aber entweder man bestellt diese Zutaten online oder man verzichtet darauf und nimmt statt den Pankobröseln einfach herkömmliche Semmelbrösel und statt den japanischen Curry Würfeln einfach normales Currypulver. Sonst bekommt man aber alle Zutaten bei uns, also steht der Zubereitung nichts mehr im Weg.

Zutaten (für 4 Personen):

2 große Karotten
3 Kartoffeln
1 Zwiebel
2 japanische Curry Würfel (oder 2 gehäufte TL Pulver)
1 EL Tomatenmark
1 ½ l Wasser
Salz, Pfeffer

4 kleine Hühnerfilets (oder 2 große)
2 Eier
Mehl und Panko für die Panade
Salz und Pfeffer zum Würzen

klebrigen Reis als Beilage

Beginnen wir erst einmal mit der Zubereitung des Currys. Dafür werden die Zwiebel in Scheiben, die Karotten ebenfalls in Scheiben und die Kartoffeln gewürfelt. Natürlich werden die Kartoffeln vorab geschält. Danach wird alles in einem Topf mit Olivenöl angebraten. Sobald das Gemüse ein wenig Farbe genommen hat, kann man das Tomatenmark hinzufügen. Jetzt kann auch schon mit Wasser abgelöscht werden und alles wird zum Kochen gebracht. Wenn das Wasser dann soweit ist und köchelt, kann man die Curry Würfel hinzugeben und alles kann schön einkochen. Ich gebe dann aber gerne trotzdem noch ein wenig Pulver wegen der Schärfe dazu. Das darf jetzt solange köcheln, bis das Gemüse weich ist. Zum Abschluss püriere ich das Curry noch, aber nicht ganz fein, sondern nur halb.

Für das gebackene Hähnchen werden die Filets erst einmal zwischen zwei Stück Backpapier dünn und gleichmäßig geklopft. Das garantiert, dass sie schneller und gleichmäßiger durchgaren. Sobald sie dann ca. ½ bis 1 cm dick sind, können sie mit Salz und Pfeffer gewürzt werden. Danach kann auch schon paniert werden, nämlich erst in Mehl, dann in verquirltes Ei und zuletzt in die Pankobrösel geben. Dann kann man die Filets auch schon in heißem Sonnenblumenöl braten, bis sie durch sind, das dauert ca. 5 Minute pro Seite.

Nun kann man das Curry mit den aufgeschnittenen Hühnerfilets und etwas klebrigen Reis servieren. Das perfekte Essen zum Wohlfühlen und man kann es auch gut die nächsten Tage noch essen, falls ein wenig Curry übrig bleiben sollte.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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