Ford Ranger Wildtrak Predator: Ein Ranger als Raubtier und Rampensau

Ford Ranger Wildtrak Predator: Ein Ranger als Raubtier und Rampensau

HAMMER. Das ist der Terminator unter den Pick-ups! Mehr als 5 Meter lang, mit den Außenspiegeln mehr als 2 Meter breit und 2,2 Tonnen schwer: Der Ford Ranger Wildtrak Predator ist unschlagbar.

 

Ranger allein genügt nicht, der Ford Ranger, der da im Autohaus Jagersberger in Graz auf mich wartet, heißt dazu noch Wildtrak und Predator: Ford Ranger Wildtrak Predator. Damit man gleich weiß, woran man ist, Predator steht im Englischen für Raubtier, und Predator ist ein US-Actionfilm aus dem Jahr 1987, in dem Arnold Schwarzenegger als Major „Dutch“ zeigt, wo der Bartl den Most holt, und genau das macht der Ranger auch. Er zeigt den Pick-ups, wo’s langgeht, und ist jetzt schon für Ford ein garantierter Millionenseller. Das Segment der SUVs und der Pick-ups ist weiter im Wachsen, und Ford ist mit dem Ranger hier Marktführer.

Irgendwer hat geschrieben, dass der Ford Ranger Wildtrak Predator ein Playmobil für große Jungs ist. Okay, wenn ich damit spielen darf, bin ich gerne ein großer Junge. Aufregend ist so eine Begegnung mit dem stattlichen Kraftlackl alleweil.
Der Ford Ranger von heute hat mit der ersten Generation nichts mehr gemein. Die Ausstattung geht in Richtung Komfort, man fühlt sich in der Doppelkabine gleich wohl. Es gibt den Ranger auch mit Einzelkabine und noch mehr Ladefläche.
Wenn ich ein Hüttenwirt wäre, würde ich nicht lange zögern und mir den Ranger zulegen. Der Wagen leistet auf Bergstrecken mit seinen 200 PS und dem Allradsystem Unglaubliches. Damit kraxelt man auf jeden Berg. Der Wagen hat 800 Millimeter Wattiefe – bei dem vielen Regen kann man mit dem Auto also durch bis zu 800 Millimeter tiefes Wasser fahren. Der Wagen mit seiner genialen Mixtur aus Komfortkabine für Fahrer und Passagiere und großem Laderaum ist in erster Linie für Gewerbetreibende, Jäger, Fischer etc. gedacht.

Der Ford Ranger Wildtrak Predator ist aber für viele andere eine Art Lifestyle-Auto. Er zieht locker Wohnwagen oder Pferdeanhänger hinter sich her, auf ihm lässt sich sämtliche Freizeitausrüstung verstauen und auf den Einzelkabinen-Versionen ist sogar Platz fürs Motorrad oder den Jet-Ski. Obwohl der Wagen über zwei Tonnen wiegt, liegt er angenehm in der Hand und lässt sich entspannt durch die Straßen und Gassen lenken. Okay, Tiefgaragen sollte man meiden, und man sollte überhaupt immer genau schauen, wo man parkt.  Machen wir den Sprint von 0 auf 100 km/h. Zwei-, dreimal probiert, immer gelang das in rund 10 Sekunden. Die 200 PS geben dem Raubtier Power und die 6-Gang-Automatik arbeitet sehr präzise. Der Motor lässt das Raubtier in sich angenehm leise vor sich hin schnurren.

Es gibt eine Reihe von Assistenzsystemen, die mehr oder weniger laut vor Spurwechseln, Hindernissen und mehr warnen, das Park-Pilot-System ist beim Parken genauso wichtig wie die vielen Sensoren als Rückfahrwarner, auf dem Touchscreen gut zu sehen. Für mich war die Testfahrt aber viel zu kurz. Es war ein Vergnügen: Hasta la vista, Ranger!

 

Motor: Diesel-Motor, Leistung 200 PS (147 kW), Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 10,6 Sekunden, 6-Gang-Automatikschaltung
Verbrauch: kombiniert 8,8 Liter auf 100 km, C02-Emissionen 231 g/km, Tank 80 l Diesel
Abmessungen: Länge 5,36 Meter, Breite 1,86 Meter (ohne Spiegel), Höhe 1,84 Meter, Eigengewicht 2,28 Tonnen, Wassertiefe 800 Millimeter
Preis: ab 25.490 Euro (für Vorsteuerabzugsberechtigte geeignet)
Autohaus: Ford Jagersberger, Raiffeisenstraße 200, Graz, Tel. 0 316/46 55 55, www.jagersberger-automobil.at. Den Ranger gibt es auch bei FordStore Reisinger in Graz, Wienerstraße.

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