Zimtschnecken

Zimtschnecken

Hattet ihr schon einmal so richtig Lust auf Zimtschnecken mit Glasur? Nicht? Also ich andauernd. Die schmecken auch nach Tagen noch herrlich und sind noch so saftig, dass ich mir die oft für mich alleine gemacht habe. Schlussendlich habe ich sie zwar immer geteilt, aber der erste Gedanke war meist sehr egoistisch.

Man kann sie toll zum Frühstück essen oder zu Mittag als Nachspeise oder als kleinen Mitternachtssnack. Also für jede Tages- und Nachtzeit etwas dabei. Das einzige, was man hier mitnehmen muss, ist ein wenig Geduld, um den Teig gehen zu lassen.

Zutaten:

345 g Mehl
60 g Kristallzucker
1 TL Salz
1 Packung Trockenhefe
120 ml Wasser
60 ml Milch
45 g Butter
1 Ei

70 g weiche Butter
1 ½ EL Zimt
60 g brauner Zucker

120 g Staubzucker
2 EL Milch
eine Prise Salz
½ TL guten Vanillezucker

Ich würde ja meinen wir beginnen mit dem Teig, der ist ganz easy. Ich geb meist alles in meine Küchenmaschine, aber manchmal überkommt es mich auch und ich möchte alles per Hand machen. Beides ist möglich und nicht sonderlich schwer. Die Milch wird erhitzt und die Butter darin geschmolzen, Vorsicht, denn zu heiß sollte das ganze nicht werden. Das ist auch der Grund, warum ich erst jetzt das Wasser hinzugebe, damit die Mixtur nicht zu heiß ist. Die trockenen Zutaten vermischt man einfach in einer Schüssel und das Ei rührt man noch in die nassen Zutaten. Jetzt gibt man die Flüssigkeit in eine Mulde in den trockenen Zutaten und verrührt, knetet oder schaltet die Maschine ein, bis sich alles zu einem schönen Teig verbunden hat. Manchmal braucht man etwas mehr Mehl, aber das sieht man immer erst, sobald es so eit ist. Der Teig sollte auf jeden Fall nirgends mehr kleben bleiben und wenn man ihn oben mit dem Finger eindrückt, sollte er zurück springen.

Jetzt muss der Teig in einer Schüssel, unter einem Geschirrtuch, an einem warmen Ort gehen und zwar mindestens für 1 Stunde, am besten 2.

Sobald das geschehen ist, kann man die Zutaten für die Füllung miteinander verrühren, den braunen Zucker, die Butter und den Zimt. Man rollt den Teig nun zu einem großen Rechteck aus und verteilt die Füllung darauf, die kann man gut mit einer kleinen Tortenpalette verstreichen. Dann rollt man den Teig von der langen Seite her auf und schneidet ihn in gut 2 cm dicke Schnecken. Diese legt man dann in eine gefettete Form, ob rund oder eckig ist egal. Man sollte nur beachten, dass sie noch ein schönes Stück aufgehen beim zweiten Ruhen. Wenn man die Schnecken dann fertig in die Form gelegt hat, werden sie mit Frischhaltefolie abgedeckt und dürfen wieder für ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen.

Jetzt kann aber der Ofen vorgeheizt werden, das Warten hat nun fast ein Ende. Vorgeheizt wird auf 170°C und gebacken werden sie 25 Minuten lang. Während sie ihre Zeit im Rohr absitzen kann man die Glasur anrühren. Dafür einfach die Milch, den Staubzucker, das Salz und den Vanillezucker verrühren und sobald die Schnecken aus dem Ofen kommen, werden sie mit der Mixtur bepinselt.

Jetzt müssen sie nur noch abkühlen und können auch schon verschlungen werden. Meinen Kollegen in der Arbeit haben sie ausgezeichnet geschmeckt und mir persönlich auch.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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