Peugeot Rifter: Dieser Peugeot macht froh!

Peugeot Rifter: Dieser Peugeot macht froh!

RAUMFAHRT. Mit dem Rifter stellt Peugeot das SUV-Segment auf den Kopf. Chapeau für den Hochdachkombi.

Wer glaubt, dass es im SUV-Bereich keine Überraschungen gibt, hat den neuen Peugeot Rifter noch nicht entdeckt. Eine Begegnung mit dem Franzosen lohnt sich. Das ist ein ganz besonderer Hochdachkombi. Der Rifter hat Qualitäten als Nutzfahrzeug und ist dennoch der ultimative Familientyp. Und der vertikal hohe Kühlergrill mit dem Peugeot-Löwen in der Mitte signalisiert: Hey, jetzt komm ich …

… Platz da …
Als ich den funkelnagelneuen Peugeot Rifter aus dem Schauraum des Autohauses Edelsbrunner in Graz-Andritz holen durfte, war mir auf den ersten Blick klar: Da steht ein Raumwunder vor mir.
Und so war es auch. Viel Platz im Inneren, Platz im Cockpit, um lässig zu agieren, Platz hinten, flexible Verstellmöglichkeiten der Sitze. Alles klar. Der Rifter ist startklar für große Abenteuer. Das Abenteuerliche unterstreichen auch die rekordverdächtig vielen Ablagen im gesamten Auto.
Man sitzt angenehm erhöht in bequemen Sitzen, hat einen guten Rundumblick, das Panoramadach bringt auch viel Licht ins Auto. Und dann, mein absoluter Favorit: das Lenkrad. Man hat fast das Gefühl, in einem Rennauto zu sitzen. Klein, sportlich und gut in der Hand liegend freundet man sich mit diesem Lenkrad schnell an.

Laderaum riesig
Die seitlichen Schiebetüren machen das Beladen und auch das Einsteigen hinten gemütlich und komfortabel leicht.
Wenn man die Sitze zusammenklappt, damit man eine freie Ladefläche erhält, kann man das Ladevolumen auf 2700 bis 4000 Liter erhöhen! Gegen Aufpreis kann man im Kofferraum sogar noch zwei weitere Sitze montieren. Somit hinten viel Platz, vorne Sportwagenfeeling, und das in einem Familien-Van. Ich würde sagen, auf geht’s.
Ich fühlte mich sofort auf den ersten Kilometern wohl mit diesem Auto. Der Rifter liegt gut in der Hand, lässt sich spielend leicht lenken und die 100 PS machen Dampf, wenn man sie abruft. Sprint von 0 auf 100 km/h in 11,7 Sekunden. Für einen, der ein bisschen aussieht wie ein Familienlaster, sind das ganz beachtliche Leistungen.
Auf alle Fälle ist der Rifter für den Alltag gerüstet. Die Liste der technologischen Feinheiten ist lang: Unter anderem gibt es eine Erkennung von Verkehrsschildern, einen aktiven Spurhalteassistent, einen Fernlichtassistent, Toter-Winkel-Assistent. Und, ich hab’s gar nicht bemerkt, eine Kamera hat meine Wachsamkeit überwacht, und das Ganze nennt sich Müdigkeitswarner.

Rifter überzeugt
Der Peugeot Rifter überzeugt auf allen Linien, da ist nichts zu meckern. Hochdachkombis sind tot, haben Experten vor noch gar nicht allzu langer Zeit geunkt. Von wegen. Hier geht es mit voller Kraft voraus. Man wird mit dem Auto schnell eins und kann sich vorstellen, mit der Familie, oder auch zu zweit, in den Süden abzutauchen oder auch mit oder ohne Mountainbike abenteuerlustig in die Berge zu fahren.
Der Rifter hat eine überaus dynamische Fahrweise, ein präzises Fahrverhalten, und man sieht es ihm nicht gleich auf den ersten Blick an, aber der Rifter ist agil und macht die Fahrt für die Passagiere zum Vergnügen.
Fazit: Ein weiteres Testauto, welches ich jederzeit fahren würde. Die (Raum-)Fahrt mit dem Rifter war ein Highlight. Überzeugend das kompakte Design, das kraftvolle Auftreten und der in Details sichtbare französische Charme. Vive la Rifter!

Motor: 4 Zylinder, Diesel-Motor mit Direkteinspritzung, Hubraum 1499 ccm, Leistung 130 PS (96 kW), Sprint von 0 auf 100 km/h in 10,4 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 184 km/h, 6-Gang-Handschaltgetriebe, Abgasnorm Euro 6d
Verbrauch: kombiniert Stadt/Land 4,4 Liter auf 100 Kilometern, C02-Emissionen 114 Gramm/Kilometer, der Tank fasst circa 61 Liter Diesel-Kraftstoff
Abmessungen: Länge 4,40 Meter, Breite 2,10 Meter, Höhe 1,87 Meter, Radstand 2785 mm, Eigengewicht 1617 Kilo, Kofferraumvolumen zwischen 775 und 3000 Liter
Preis: ab 22.700 Euro
Autohaus: Peugeot Edelsbrunner, Grabenstraße 221, Graz-Andritz, Tel. 0 316/67 31 070
www.edelsbrunner.at

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