Krautfleckerl

Krautfleckerl

Ich weiß, ich weiß. Das Foto macht heute nicht sonderlich viel her, aber optisch sind Krautfleckerl sowieso nicht so der Hingucker. Jedoch machen sie das geschmacklich auf alle Fälle wieder gut, außerdem sind sie für mich ein richtiges Seelenfutter.

Kraut hat ja jetzt wieder Saison und ich konnte es schon beinahe nicht erwarten, aus dem übrig gebliebenen Kraut von meiner Japan-Session Krautfleckerl zuzubereiten. Erstens sind sie schnell zubereitet, mit wenig Aufwand und zweitens kann man sie super aufwärmen und sie somit für gut 2 oder vielleicht sogar 3 Tage genießen. Sie sind auch das perfekte Jausengericht, wenn man eine Mikrowelle bei der Arbeit hat. Nun aber zur relativ kurzen Zutatenliste.

Zutaten:

1 kleiner Krautkopf (oder ein halber großer)
1-2 Zwiebel
1 Packung Fleckerl Nudeln (oder andere Nudeln)
2 EL brauner Zucker
Butter, Olivenöl
Salz, Pfeffer

Für mich sind das Zutaten, welche ich prinzipiell immer zuhause habe und somit muss ich beim Einkaufen nicht einmal viel daran denken. Die Zwiebeln werden einfach halbiert und in feine Scheiben geschnitten, das Kraut wird ebenfalls fein geschnitten oder gehobelt. Mir persönlich reicht es, wenn ich es mit dem Messer schneide, aber ich mag auch mal gröbere Stücke Kraut in meinen Nudeln. Dann kann es auch schon losgehen.

In einer Pfanne werden ein großer Klecks Butter mit etwas Olivenöl erhitzt und die Zwiebeln werden darin möglichst lange angeschwitzt, bis sie Farbe nehmen. Danach kann man den Zucker hinzugeben und rühren rühren rühren. Wenn sich der Zucker ein wenig aufgelöst hat, kann man das Kraut hinzugeben. Falls das auf einmal nicht möglich sein sollte, weil zu wenig Platz in der Pfanne ist, kein Stress. Einfach die erste Ladung Kraut dünsten lassen und dann den Rest dazugeben, bis er Platz hat. Alles darf nun bei kleiner Hitze für gut 30 Minuten unter einem Deckel dünsten. Rühren nicht vergessen.

Nun muss alles nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden und die gekochten Nudeln hebt man noch unter. Schon sind wir fertig. Richtiges Fast-Food eben. 😉

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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