Jeep Wrangler Unlimited Sahara: Dieser Jeep ist reif für den Zirkus!

Jeep Wrangler Unlimited Sahara: Dieser Jeep ist reif für den Zirkus!

JEEP WRANGLER. Man hat dem Wrangler wieder neue Kunststücke beigebracht und mit der Performance ist der Jeep reif für den Zirkus.

Man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eigentlich müsste der neue Jeep Wrangler im derzeit in Graz gastierenden Circus Roncalli auftreten. Der Jeep klettert die steilsten Geländeteststrecken empor, um sich mutig gleich wieder in atemberaubende Tiefen zu stürzen.
Das Auto hat abnehmbare Türen, man kann die Windschutzscheibe umklappen und hat drei Möglichkeiten am Dach, um für Open-Air-Feeling zu sorgen. Türen weg, Fenster weg und Dach offen, so kann man sich vorstellen über Sandstrände oder Dünen in der Sahara zu düsen. Aber auch knietiefer Schlamm stellt für die Stollenreifen kein Problem dar und der gewaltige Grip des Allradsystems sorgt darfür, dass der Wrangler trotz seiner zwei Tonnen keine natürlichen Grenzen kennt.

Mit kindlicher Freude kletterte ich in den Test-Jeep, den ich aus dem Grazer Autohaus Vogl + Co holte. Ich liebe den Wrangler, der immer wieder an die kultigen Urahnen des Jeeps, den Willys MB, erinnert. Die vier im Jeep saßen damals in dem amerikanischen Militärfahrzeug, und wer genau schaut, findet auch am Schaltknauf, auf den Felgen oder am Rand der Windschutzscheibe ein Bild des Willys. Kleine Spielereien.
Mit dem alten Jeep hat der Wrangler von heute natürlich nicht mehr viel gemein. Vor allem die technische Ausstattung, der Komfort und die Fahrleistung sind am neuesten Stand.

Optisch schaut der Wrangler von vorne immer noch aus wie die alten Jeeps. Die an Kulleraugen erinnernden Scheinwerfer sind ebenso der Nostalgie geschuldet wie der Kühlergrill mit den sechs Streben. Somit ist der Jeep, der mit seiner Silhouette und seinem Gesicht über Jahrzehnte zur Ikone geworden ist, sich selbst treu geblieben.
Aufgregt drücke ich auf den Startknopf. Der Motor, der Sound des 200-PS-Diesel ist geradezu zurückhaltend leise. Im Inneren des Autos fühlt man sich gleich wohl, man sitzt angenehm hoch, dafür muss man beim Einsteigen erst herausfinden, wie man sich cool in den Sattel schwingt, anfangs schaut’s ein bisschen komisch aus.
Der Wrangler ist im Gelände geradezu ein Zirkusartist und auf der Autobahn ein angenehmer Gefährte, der das Fahren zum Erlebnis macht. Dass der Wrangler als Spitze 180 km/h herausfahren kann, wundert angesichts der Power des Wranglers nicht.

Auf hohem Level ist auch das Infotainmentsystem mit Touchscreen sowie die Zahl der Assistenzsysteme. Es gibt einen Toten-Winkel-Warner, Spurenwarner, Rückfahrkamera, Kollisionswarner. Die Warner nerven zwar durch ihr lautes Piepen, aber man gewöhnt sich auch schnell daran.
Fazit: Der Wrangler ist ein Jeep für Leute, die kultiges Jeep-Feeling spüren wollen. Für mich ist der Jeep Wrangler ein Gesamtkunstwerk, das Emotionen weckt, Freude bereitet und viel Komfort und Leistung bietet.

Motor: Multijet-Selbstzünder Diesel, Hubraum 2143 ccm, Leistung 200 PS (147 kW), Beschleunigung 0–100 km/h in 9,6 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 180 km/h, 8-Stufen-Automatikgetriebe, Allradsystem Command Trac Full Time mit vier über verschiedene Hebel wählbare Fahrmodi, z. B. Modus 4H Part-Time, hier schaltet sich bei Bedarf der Allradantrieb automatisch zu.
Verbrauch: kombiniert Stadt/Land 7,7 Liter Diesel, Abgasklasse E6d-temp, C02-Emissionen 200g/km, Tankvolumen 81 Liter.
Abmessungen: Länge 4,88 Meter, Breite 1,89 Meter,
Höhe 1,83 Meter, Gewicht 2119 Kilo, Radstand 3008 mm,
Bodenfreiheit 242 mm.
Preis: ab 48.490 Euro
Autohaus: Vogl + Co, Graz, Schießstattgasse 65,  Telefonnummer 0316 80800. www.vogl-auto.at

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