Hühner Katsu-don

Hühner Katsu-don

Ja, was ist denn das schon wieder? Das ist ein total leckeres und einfaches Gericht, welches ich auch in Japan gegessen habe. Und es lässt sich zuhause so schön einfach nachkochen. Wirklich ohne größeren Aufwand und man kann es auch gleich kochen, wenn man von der Arbeit kommt, denn es benötigt absolut keine Vorbereitungen!

Zutaten (für 2 Personen):

Klebereis bzw. Sushireis gekocht
2 Hühnerfilets
Mehl, 2 Eier und Pankomehl (japanisches Paniermehl)
Salz
Sojasauce
Mirin
Zucker
4 Eier

Heute gibt es keine richtigen Mengenangaben, da die Mengen hier prinzipiell egal sind. Die Sauce macht man auch nach Geschmack, wer es lieber etwas süßer will, nimmt mehr Zucker und wer es lieber salzig mag, nimmt mehr Sojasauce. Jetzt aber zum Grundrezept.

Zuerst wird der Reis nach Packungsanleitung gekocht, hier koche ich immer mehr, da man aus Reis super gut Onigiri machen kann.

Die Hühnerfilets filetiert man in einzelne, dünne Schnitzel, wenn man will, dass alles schneller durch ist und mehr Panade dran ist. 😉 Ich mag das so lieber. Nun kann man die Schnitzel salzen und zuerst in Mehl wälzen, dann in Ei und dann in Panko. Nun muss man es nur noch in heißem Fett backen. Ich nehme dafür gerne Erdnussöl.

Wenn der Reis dann fertig ist, kann man die Sauce zubereiten. Dafür einfach Sojasauce, Mirin und Zucker in einem Topf aufkochen. Wie viel man nun nimmt ist reine Geschmackssache. Dabei kommt es auch ganz darauf an, wer wieviel Sauce mag. Meine Schwester zum Beispiel, will nur ganz wenig Sauce. Sobald die Sauce ca. 5 Minuten gekocht hat, kann man die in Streifen geschnittenen Schnitzel hinzugeben. Nun verquirlt man die Eier noch, aber nicht zuviel, man soll noch erkennen, dass es weiß und gelb im Ei gibt. 🙂 Die Eiermischung kommt dann über die Schnitzel und wird für ca. 30 Sekunden mit einem Deckel abgedeckt.

Nun kann man alles über Reis servieren. Prinzipiell gibt es dazu noch weichgekochte Zwiebeln dazu, die mag ich aber nicht so gerne, außerdem würde uns das unser schnelles Gericht zunichte machen. 😉

Keine Angst übrigens, das Ei muss nicht ganz durch sein, es schmeckt deshalb so gut, weil das halbrohe Ei die richtige Konsistenz verleiht.

Somit wünsche ich euch noch einen guten Appetit und bis zum nächsten Mal. 🙂


Über die Autorin

Nach ihrem abgeschlossenen Innovationsmanagementstudium ist Jenny noch auf der Suche ihres weiteren Lebensweges. Was jetzt aber schon sicher ist: ihre Liebe zu Essen, Kochen und Backen hat sie vor Jahren entdeckt und wird sie auch nie wieder verlieren. Was also auch aus ihr werden wird? Sie weiß es noch nicht so genau. Bis sie das weiß, schreibt sie über Essen. 😉

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