Farbenfrohe Mattscheibe
Thomawirt
Sonntag, 19.05.2013 - 20:30
Die Murmetropole belebt dank Christoph Kornschober und Karin Kienzer mit zwei Grazern jetzt auch die Fernsehlandschaft.
Event Information
Christoph Kornschober:
Morgen und am Dienstag ist es so weit – der von vielen erwartete TV-Zweiteiler „Der Bibelcode“ läuft über die Bildschirme der PRO7- und ORF-Seher. Neben Cosma-Shiva Hagen ist auch der gebürtige Grazer Christoph Kornschober mit von der Partie. Viel konnte der durch „Taxi Orange“ bekannte Schauspieler vorab nicht verraten, aber „wir waren vor Ort ein tolles Team mit einem super Regisseur“.
Er selbst hat in seinen jungen Jahren schon einiges vor der Kamera erlebt – Tabu gibt es dabei so gut wie keines: „Bettszenen gehören genauso dazu. Wenn man sich dagegen wehrt, ist man falsch in diesem Beruf. Nur Porno würd ich keinen drehen.“ Dennoch war er für seine Rollen schon hin und wieder in gefährlichen Milieus auf Spurensuche: „Für die Rolle eines Drogensüchtigen habe ich zuvor auf öffentlichen Toiletten recherchiert und auch mit einem Abhängigen gesprochen.“
Drogen hat er selbst nie probiert. Stattdessen sorgte Kornschober am Set schon für manch einen Lacher. „Ich habe mir in der Probe einmal die Unterhose ausgestopft“, grinst er und erzählt von den besten Schauspielern, die es gibt: „Das sind eindeutig die Kinder, denn Erwachsene machen oft nur das, was man von ihnen eben erwartet.“
Erwartungsvoll wird allerdings auch seine Zukunft: „Ich arbeite an einem Musikprojekt“, verrät er. Singen wird er dabei aber nicht ...
Karin Kienzer:
Anna und die Liebe“ lautet der Titel der neuen Sat.1-Telenovela, die seit Montag auch im ORF-Vorabendprogramm gesendet wird. Mittendrin statt nur dabei ist als Steffi Hauschke die Grazerin Karin Kienzer, die ihre ersten Bühnenerfahrungen am Schauspielhaus Graz gesammelt hat.
Die Dreharbeiten für die Fernsehserie gestalten sich für Kienzer mitunter allerdings durchaus stressig: „Es wird bis zu zwölf Stunden am Tag gedreht“, weiß sie zu berichten – und das bei einer 5-Tage-Woche. Montags finden allerdings nur Proben statt“, so die sympathische Grazerin, die mit Jeanette Biedermann und Co. pro Tag eine 25-Minuten-Folge fertigstellt. Zurzeit ist ihre Rolle, wie sie selbst sagt, „eher klein“. Allerdings „wird sie in den kommenden Sendungen etwas ausgebaut“. Weshalb vor allem die Österreicher auf Formate wie „Anna und die Liebe“ oft kritisch reagieren, kann sie nicht nachvollziehen: „Telenovelas funktionieren doch, weil sie etwas Märchenhaftes an sich haben. Man weiß, wer der Böse und wer der Gute ist. Außerdem geht es immer gut aus.“
Müsste sich Kienzer bei kommenden Angeboten zwischen einer TV-Serie und einem Kinofilm entscheiden, dann „würde ich eine gute Serie einem schlechten Film vorziehen“, erklärt sie als Fan der heimischen Serie „Kommissar Rex“ oder von „80 Prozent der ,Tatort‘-Folgen“. Sie selbst kommt übrigens immer wieder gern in ihre Geburtsstadt zurück: „Der Ausblick vom Schloßberg fehlt mir zwar nicht, aber die Spaziergänge am Rosenberg.“
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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