• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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24.01.2009, erstellt von MK

So machen Sie die Seele krisensicher


Finanzkrise, Angst vor Jobverlust und Existenzsorgen stürzen Steirer in die Krise. Tipps, wie man stark bleibt.


(Foto: KK)


Jobangst, Gehaltskürzungen, immer öfter gähnende Leere im Geldbörsel – Existenzsorgen lasten vermehrt auf den Steirer-Seelen. Wer sich aber davon erdrücken lässt und wer es schafft, der Krise zu trotzen, hängt wesentlich von der Sozialisierung ab, betont der Psychotherapeut Edwin Benko. Denn: „Der Grundstein für psychische Widerstandskraft wird weitgehend in der Kindheit gelegt. Dennoch, so wie man seine Abwehrkräfte gegen Grippeviren stärken kann, kann man auch die Seele stark gegen Krisen machen.“

Hier Benkos Tipps:

  • Freundschaften pflegen! Alleinsein fördert das Seelenleid, daher die Zeit aufbringen und Kontakte pflegen. Durchaus auch einmal Freunde anrufen und sich ausjammern.
  • Am Arbeitsplatz ein „Zuhause“ schaffen! Benko: „Das Gefühl, nicht dazuzugehören, ist Gift für die Psyche. Versuchen, sich zu verankern – etwa mit einem schönen Arbeitsumfeld.“
  • Sich Gutes tun! Wenn schon die Umstände zum Heulen sind und grundsätzlich ein rauer Wind um die Ohren weht, dann so oft wie möglich ganz bewusst Dinge machen, die Freude bereiten – etwa eine Sportart intensivieren, wieder einmal ein Buch lesen oder sich ein neues Hobby suchen.
  • Ausgleich schaffen! Wenn die Waagschale mit den Belastungen zu schwer wird, dann muss auf der Gegenseite etwas draufgelegt werden. Dazu in sich hineinhören. Was gibt mir eigentlich Kraft? Wann und wobei fühle ich mich wohl? Ist es Bewegung? Ist es die Ruhe? Ist es das Planschen im Wasser? Dort bewusst ansetzen.
  • Schlaf! Ganz wichtig für die psychische Ausgeglichenheit. Benko rät, den Tag bewusst abzuschließen – mit Ritualen wie dem allabendlichen Tee oder beim Duschen die Tagesereignisse wegschwemmen.
    Studien zeigten, dass Menschen, die es nicht schaffen, für seelisches Gleichgewicht zu sorgen, auch vermehrt zu Herz-, Magen- und Gelenkbeschwerden neigen.
  • Nicht nur positiv denken! Auch wenn in den letzten Jahren ein regelrechter Hype rund um Positiv-Denken- und Glücks-Seminare herrschte, auf diese „Predigten“ sollte man des bösen Erwachens wegen verzichten. Der Philosoph Wilhelm Schmid sieht in der Positiv-Denken-Mania sogar die Ursache für die bestehenden Krisen: Nach „alles bestens, alles nicht so schlimm“ kommt jetzt der Zusammenbruch. Und es zeigt sich, dass jene, die Fehler aufzeigten, recht behielten. Benko: „Klar, was schwarz ist, ist schwarz – das kann man nicht weißreden. Nur Positives entspricht nicht der Realität. Da hat man das Gefühl dafür verloren, Negatives wahrhaben wollen. Auf die positiven Kräfte in sich muss man aber immer bauen!“

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Johanna Vucak

Telefon: 0316/7070-22
Fax: 0316/7070-30
Email: johanna.vucak@media21.at