• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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01.03.2009, erstellt von MK

Mit Nahrungsentzug Krankheiten heilen


Jetzt Körper und Seele von Ballast befreien – Grazer Mediziner erzielen mit Nahrungsentzug sensationelle Erfolge.


Kein Alkohol, keine Süßigkeiten – die bevorstehende Fastenzeit nutzen wieder viele Grazer, um bei ungesunden Genüssen kürzerzutreten. Besser als nichts! Mit wirklichem Fasten hat das allerdings nichts zu tun. Denn: „Fasten ist nicht hungern – und hungern ist nicht fasten. Wer auf Nahrung verzichtet, um möglichst rasch zu seiner Wunschfigur zu kommen, hat den Sinn des Fastens verkannt. Der freiwillige Entzug von Nahrung bedeutet nämlich vielmehr eine körperliche und seelische Gesamterfahrung“, betont Anna Maria Eisenberger, leitende Diätassistentin an der Universitätsklinik Graz.

Fasten heilt Leiden

Ärzte setzen das Fasten deshalb vermehrt als Medizin ein. „Und wir erzielen damit fantastische Ergebnisse. Bei Zuckerkranken geht das etwa sogar so weit, dass sie auf das Insulin verzichten können“, plädiert der Internist Babak Bahadori etwa für nur zwei Mahlzeiten am Tag. „Dazwischen sollte der Körper 12 bis 14 Stunden ,hungern‘.“ Bahadori: „Die Wissenschaft bringt diesbezüglich permanent neue sensationelle Ergebnisse zutage – Tierexperimente zeigen, dass Fasten die degenerativen Vorgänge im Gehirn bremst oder auch den Spiegel an Wachstumshormonen hebt. Was ihnen letztlich ein längeres Leben beschert – auf den Menschen umgerechnet fünf bis zehn Jahre.“ Bewährt hat sich Fasten auch bei Herz- und Leberleiden, Magen-Darm-Krankheiten, Rheuma, Asthma und Migräne.

Fasten verlängert Leben
Und so reagiert der Körper aufs Fasten:

  • 1. Tag! Der Stoffwechsel stellt sich auf den Nahrungsentzug ein – viele plagt der Hunger. Das Stresshormon Adrenalin wird ausgeschüttet, der Glukosespiegel im Blut steigt an – das bringt die Leber dazu, ihre Energiespeicher zu leeren und erhöht den Blutzuckerspiegel.
  • 2. Tag! Die Muskeln setzen ihre Energievorräte frei, Hungergefühl beginnt zu schwinden.
  • 3. Tag! Durch den Anstieg des Hormons Serotonin erleben viele Fastende ab dem 3. Tag wahre Glücksgefühle. Drei Viertel der benötigten Energie holt sich der Körper nun aus Fettsäuren. Abbau von Muskeleiweiß wird gedrosselt, um massiven Muskelschwund zu verhindern.
  • 8. Tag! Der Stoffwechsel hat sich auf den Nahrungsmangel eingestellt, der Körper gewinnt Energie vornehmlich über die Verbrennung der Fettsäuren aus den Fettdepots.

Eisenberger: „Heilfasten sollte nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden. Wichtig ist es, sich während der Fastenzeit genau an das vereinbarte Programm zu halten. Ein Fastentag pro Woche – etwa mit Säften, Molke oder Obst – kann natürlich jederzeit durchgeführt werden.“
Zum Ansporn: Auch wenn man sich zu Beginn des Fastens mitunter müde und schwach fühlt, ist man am Ende gestärkt und vital – vor allem auch, was die seelische Gesundheit anbelangt.

 

Sie erreichen die Autoren unter:

Mag. Johanna Vucak

Telefon: 0316/6051-2618
Fax: 0316/6051-2641
Email: johanna.vucak@media21.at