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    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

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    Gelenke schonen

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    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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31.05.2009, erstellt von MK

Mit Sonnenschein Bluthochdruck senken


Häufig unterschätzte Ursache für Bluthochdruck: Leere Vitamin-D-Speicher und Hormonstörungen.


(Foto: KK)


Mit bis dato noch relativ unerforschten Zugängen zum Thema Bluthochdruck ließ der Endokrinologe Harald Dobnig bei der Österreichischen Hochdruck-Akademie in Graz aufhorchen. Dass Kalzium und Vitamin D unerlässlich für starke Knochen sind, ist mittlerweile weitgehend bekannt. „Aber“, so Dobnig, „Kalzium- und Vitamin-D-Mangel stehen auch in Zusammenhang mit Bluthochdruck.“

Sonne und Hormone

„Doch gerade jetzt“, so der Mediziner, der ja mit seiner umfassenden Vitamin-D-Studie im Vorjahr für internationales Aufsehen sorgte, „sind unsere Vitamin-D-Speicher ziemlich leer. Denn der Körper baut Vitamin D weitgehend nur unter Sonneneinstrahlung in den Monaten März bis September auf – und das auch hauptsächlich nur, wenn wir uns in der Zeit zwischen 10 und 14 Uhr im Freien aufhalten.“

Ebenso wenig bekannt: Auch Hormone können sich nachteilig auf den Blutdruck auswirken. Der Endokrinologe: „Wenn etwa Bluthochdruck-Patienten zwar ihren Lebenstil ändern, mitunter bis zu vier Blutdruck-Medikamente schlucken und sich dennoch kein Erfolg einstellt, sollte auch an eine hormonelle Störung gedacht werden. Erst seit Kurzem in der Bedeutung erkannt und deshalb noch viel zu wenig bedacht, ist die Tatsache, dass Bluthochdruck durch eine Überproduktion des Nebennierenhormons Aldosteron ausgelöst werden kann. Aldosteron regelt den Blutdruck; wird zu viel davon produziert, spricht man von Hyperaldosteronismus – und der kann zu einem krankhaften Anstieg des Blutdrucks führen.“

Dobnigs Appell an Mediziner und Betroffene: „Ist Bluthochdruck nicht therapierbar, dann sollte das nicht einfach als Schicksal hingenommen beziehungswiese auschließlich mit Tabletten therapiert werden. In hartnäckigen Fällen empfiehlt sich durchaus eine Zuweisung in eine endokrinologische Ambulanz.“

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Johanna Vucak

Telefon: 0316/6051-2618
Fax: 0316/6051-2641
Email: johanna.vucak@media21.at