Mit China-Medizin Stress abbauen!
Verschiedene Wege der Chinesischen Medizin, Stress und Burnout zu bekämpfen, werden in Graz auf Kongress aufgezeigt.

In den letzten sechs Monaten werde ich von Menschen mit Burnout-Problemen förmlich überrannt – mehrheitlich sind es so schwere Fälle, bei denen man um eine medikamentöse und psychotherapeutische Therapie nicht mehr herumkommt“, diagnostiziert der Allgemeinmediziner und TCM-Experte Peter Aluani. Und betont: „Wer frühzeitig auf Stress-Symptome reagiert, kann der modernen Geißel Burnout aber auch mit sanfteren Methoden entgegenwirken.“ Meist, so Aluani, drehen sich die Symptome seiner Stress-Patienten um Müdigkeit, Leistungsabfall, Schlafstörungen, Tinnitus sowie Magen-Darm-Probleme.
Zungen- oder Pulsdiagnostik helfen, Schwachstellen und Blockaden ausfindig zu machen und zeigen, ob den Patienten sprichwörtlich etwas an die Nieren geht oder auf der Leber liegt. Durch die Gesamtheit des Systems bietet die Chinesische Medizin eine Reihe an Möglichkeiten, hier einzugreifen und entgegenzuwirken– über entsprechende Bewegung, wie etwa medizinisches Qigong, kann jeder selbst aktiv werden. Therapeutisch bieten sich unter anderem Kräuterbehandlungen oder Akupunktur an.
Burnout-Symptome mittels Ernährung bekämpfen, darauf hat sich Elisabeth Rosenkranz, Ernährungsberaterin für TCM, spezialisiert: „Wenn im Körper ein Ungleichgewicht entsteht, lässt sich das mit typgerechter Ernährung wieder ausgleichen. Generell greifen stressgeplagte Menschen verstärkt zu Genussmitteln – Kaffee, Schokolade, Fast Food –, aber auch zu erhitzender Nahrung.“
Folgen: Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Schlafstörungen, Schweißausbrüche. Rosenkranz wird dazu beim Publikumskongress für Chinesische und Ganzheitliche Medizin (26./27. 9.) weitere Tipps liefern. Zudem gibt es Vorträge rund um Burnout und Stress - Vorklinik, Harrachgasse 21. www.tcmkongress.at
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Sie erreichen die Autorin unter: Mag. Johanna Vucak |
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