Schönheit hat viele Gesichter
Drei Viertel der Steirer sind mit ihrem Aussehen unzufrieden. Bei Eingriffen heißt der große Trend „Natürlichkeit“!

Ob mittels Spritze, Creme oder Chirurgenmesser, wenn die Steirer in Sachen Attraktivität etwas nachhelfen lassen, dann ist Natürlichkeit die oberste Devise. „Während die Vereinigten Staaten auf dem Schönheitssektor lange eine Vorreiterrolle hatten, dreht sich der Spieß mittlerweile um. Der so genannte European-Style wird jetzt sogar von den Amerikanern übernommen“, gibt Schönheitschirurg Johann Umschaden Einblick in die Beauty-Trends der Zukunft. Das heißt: „Groß, prall und rund, wie es US-Schönheiten vorlebten, ist von gestern, überdimensionierte Brüste gelten mittlerweile sogar als Kennzeichen sozial unterer Schichten. Gefragt sind vielmehr natürliche Formen in angemessener Größe, wo ein Eingriff möglichst gar nicht erkennbar ist.“
Männer im Vormarsch
Übrigens: Die Zahl der Männer, die sich für ihre Schönheit unters Messer legen oder Kosmetikstudios aufsuchen, hat sich hierzulande in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Hängende Lider, eine überdimensional große oder krumme Nase sowie der Bierbauch machen „ihm“ am meisten zu schaffen. Die Steirer-Frau hingegen kämpft mit Wickel und Co. in erster Linie gegen Orangenhaut, Falten und Fettpölster an. Wenn’s um große Eingriffe geht, steht die Brustvergrößerung nach wie vor an der Spitze, gefolgt von Fettabsaugungen und Lidkorrekturen.
Einen Boom gibt es außerdem bei ästhetischen Behandlungen wie Botox, Unterspritzungen oder Laser. Und da kennt der Wunsch nach ewiger Jugend keine Altersgrenzen – steirische Schönheitsexperten betreuen gehäuft Personen jenseits der 80 Jahre, die sich nicht mit Falten und Altersflecken abfinden wollen. Trend: hochwertig ausgestattete Studios und Kliniken mit ansprechendem Umfeld.
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Sie erreichen die Autorin unter: Mag. Johanna Vucak |
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