• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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27.10.2008, erstellt von MK

Notfallserie auf der Herzchirurgie


Enorm hohes Notfallaufkommen sprengt die Kapazität der Herzchirurgie und sorgt für Wartezeiten.


Eine ungewöhnliche Notfallserie – zurzeit haben wir täglich Akutoperationen, sprengen nun endgültig unsere Kapazitäten“, klagt LKH-Chirurgie-Chef Karlheinz Tscheliessnigg und betont: „Wir arbeiten im Akkord, bis zu fünf Herzoperationen sind täglich zu bewältigen. Dass nun bis zu sechs Notfälle pro Woche dazukommen, bringt uns personell wie räumlich ans Limit. Täglich müssen aufgrund gehäufter Notfallprogramme terminisierte Eingriffe abgesetzt werden. Es gehört mittlerweile zur Tagesordnung, dass bei Patienten Operationen dreimal verschoben wird.“

Arbeit im Akkord

Die Ursache für die Notfallwelle ist jedoch an sich eine erfreuliche, erklärt Tscheliessnigg: „Patienten mit Herzattacken werden heute besser betreut. Seit Einführung des 24-Stunden-Herzkatheter-Dienstes können sämtliche Betroffenen bei Bedarf raschest operiert werden und kommen nicht mehr zur Notversorgung auf eine Normalstation.“ Der enorme Vorteil für den Patienten: Wird innerhalb der ersten sechs Stunden nach einem Anfall operiert, kann die Pumpleistung des Herzens aufrechterhalten werden. Auf der Herzchirurgie führt das natürlich zu Zusatzbelastungen. Tscheliessnigg: „Wir operieren täglich bis 20 Uhr – auch am Wochenende. Dennoch ist es aufgrund strafferer Organisation nicht mehr notwendig, Patienten wegzuschicken.“ Während im Vorjahr noch 240 Leute nach Wels, Linz oder in andere Bundesländer verlegt wurden, konnten heuer bis dato alle Patienten in Graz betreut werden.
Eine Entschärfung der Situation erwartet sich Tscheliessnigg mit Ende des nächsten Jahres, wenn der „Container-Zubau“ mit drei weiteren OPs und zehn Intensivbetten in Betrieb geht: „200 Herzen mehr pro Jahr sind dann möglich – der personelle und medizintechnische Aufwand beträgt an die sieben Millionen Euro.“

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Johanna Vucak

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