• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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31.05.2009, erstellt von MK

Jugend spart bei Alkohol und Zigaretten


Auch die Grazer Jugend spürt die Krise: Man verzichtet aufs Fortgehen, dafür frohlockt das Sparschwein.


Die Wirtschaftskrise ist auch in den Geldbörsen der Grazer Jugend angekommen – dies beweist eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts „t-factory“. Bei einer Umfrage unter Tausenden Jugendlichen in Österreich, deren Ergebnisse auch auf Graz umlegbar sind, zeigte sich eindeutig: Die Jugend spart, spart, spart.
„Es gibt eindeutige Anzeichen eines neuen jugendlichen Krisenbewusstseins“, sagt Philipp Ikrath von „t-factory“. „Die Jugendlichen haben großteils das Gefühl, über weniger Geld zu verfügen.“ Teenager etwa meinen, etwa 30 Euro weniger im Monat zu haben – bei den Über-20-Jährigen sind es schon 50 Euro weniger.

Und wie wird darauf reagiert? „Man gibt weniger Geld für Ausgehen, Alkohol und Zigaretten aus“, meint Ikrath. Was in Zahlen gegossen heißt: Vor fünf Jahren haben noch 41 Prozent der Jugendlichen ihr Taschengeld fürs Fortgehen ausgegeben – jetzt sind es nur mehr 34. Beim Alkohol sank der Wert von 30 Prozent auf 25, bei Zigaretten gar von knapp 33 auf etwa 21 Prozent.
Der Rückgang der Ausgaben hänge aber nicht nur damit zusammen, dass die Jugend weniger fortgehe, so Ikrath, „sondern auch damit, dass man sich günstige Alternativen sucht. Etwa wie daheim ,vorzuglühen‘; dann muss man im Lokal nicht mehr so viel für Getränke ausgeben“.

Diesen Trend bestätigt auch die Grazer Gastronomie. „Die Jugendlichen suchen sich die Veranstaltungen, die sie besuchen, viel bewusster aus“, sagt etwa Roswitha Friedl, Geschäftsführerin des p.p.c. Auch Gecco-Chef Michael Janics sieht dies so: „Man merkt, dass sie jetzt einfach genauer ins Geldtascherl schauen.“
Wobei: Das wenige Geld, das die Jugendlichen haben, wird dafür sinnvoll angelegt – haben 2004 nur etwa 20 Prozent der Jugendlichen ihr Taschengeld gespart, ist es jetzt bereits knapp Drittel.

 

 

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