• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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15.11.2009, erstellt von MK

Zeltlager: Leben unter der Brücke


Am Tag in Graz betteln, in der Nacht unter der Brücke wohnen. Harte Realität für Obdachlose.


Sie betteln am Tag in Graz und „wohnen“ dann, vor den Blicken der Bevölkerung gut versteckt, unter der gesperrten Brücke zwischen Gratwein und Gratkorn. Die Bedingungen, unter denen eine Gruppe von Rumänen dort hausen, sind miserabel – waschen und WC in der Mur, Feuchtigkeit in den kleinen Zelten, Schmutz, wohin man schaut. „Die Rumänen kennen wir, sie kommen immer wieder. Sie sind aber ruhig und lassen sich nichts zuschulden kommen“, so Markus Seicht von der Polizeiinspektion Gratwein. Bürgermeister Gerald Murlasits, der auf Anfrage des „Grazers“ erstmals von seinen „Bewohnern“ erfuhr: „Wir werden natürlich versuchen, ihnen, so gut es geht, zu helfen.“

Aber auch in Graz leben Menschen unter Brücken.„Ich kenne derzeit drei Personen, die im Freien schlafen“, so Martin More vom Grazer VinziWerk. Die Organisation von Pfarrer Wolfgang Pucher kümmert sich um diese Leute. Ein Grazer „lebt“ unter der Weinzöttlbrücke in der Nähe des GAK-Trainingszentrums. „Der hat seine Wohnung verloren. Ins VinziDorf will er nicht. Wir suchen jetzt nach neuerUnterbringungsmöglichkeit.“

Ein „Original“ ist auch der sogenannte Grazer Schlossbergmann, der tagsüber meist in der Sackstraße bettelt und dann irgendwo in den Kasematten nächtigt. Und ein Dritter, der dem VinziWerk bekannt ist, lebt in leeren Wagons am Hauptbahnhof. Alle sind Österreicher“, so More.
Ein positives Beispiel für gelungene Hilfe ist der „Brückenmann“, der lange Zeit unter der Kalvarienbergbrücke gelebt hat und schließlich vom VinziWerk wohnversorgt werden konnte. Diese Lösung funktioniert noch immer.

 

Sie erreichen den Autor unter:

Vojo Radkovic

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