• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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15.11.2009, erstellt von MK

Zukunft gehört den Alten


Wie wir in 50 Jahren leben werden? In einer überalterten Gesellschaft, in einer Großfamilie, in einer Stadt, als Handwerker – und mit Alternativ-Energie und Robotern.


Dr. Helene Karmasin, Mitivforscherin, stellte sich beim "DiensTalk" den steirischen Fragen. (Foto: Landespressedienst Steiermark)


Morgen ist heute schon gestern! Wie leben wir in 50 Jahren? Unter diesem Motto diskutierten beim „Dienstalk“ der ÖVP am Karmeliterplatz die Meinungsforscherin Helene Karmasin, der Mathematiker Rudolf Taschner und der Humangenetiker Markus Hengstschläger.
Dem „Grazer“ stellten sich Karmasin und Taschner zum Interview – und gaben einen Ausblick auf unser Leben in 50 Jahren.

  • Wir werden weniger! Es kann mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gesagt werden, so Helene Karmasin, dass die Bevölkerungszahl in unserem Land bis zum Jahr 2050 drastisch zurückgegangen sein wird. Es wird sich kein Babyboom mehr einstellen.
  • Dramatische Folgen für Standorte! Damit verbunden wird es zum Kampf um Standorte – Schulen, Kindergärten – in den Gemeinden kommen. Diese verlieren an Attraktivität, das Stadtleben gewinnt hingegen an Bedeutung.
  • Städte wachsen! Die Menschen werden wieder in die Städte strömen. Das stellt neue Anforderungen an den Wohnbau – Flexibilität wird hier das große Thema sein.
  • Wir werden älter! Karmasin: „Auch hier zeichnet sich eine dramatische Entwicklung ab. Wir werden eine Gesellschaft bekommen, die so alt ist, wie sie es noch nie war.“ Jedoch sind die Senioren im Jahr 2059 kaum noch mit den heutigen vergleichbar. „Es wird ein starke Gruppe betagter, aber agiler und sehr gebildeter Menschen sein. Keine Omis und Opis im klassischen Sinn, sondern kompetente, selbstbewusste Bürger.“ Dazu kommt eine Gruppe der ganz Hochbetagten, bis dahin wohl weit über 90 Jahre, die gebrechlich und multimorbid ist – gezeichnet von Demenz und Co. Karmasin: „Das wird ein Prüfstein für die Humanität.“
  • Länger arbeiten und Renaissance des Handwerks! Länger leben, länger arbeiten – das Pensionsantrittsalter wird ein erhebliches Stück nach oben rücken. Manuelle Arbeit gewinnt wieder an Bedeutung, das Handwerk hat wieder „goldenen Boden“. Dienstleistung ist gefragt.
  • Robotik boomt! In der Medizin fraglos ein großes Thema, aber auch in der Pflege wahrscheinlich – das „Pflege-Bärchen“ oder die „Roboter-Schwester“, die das Essen bringen werden.
  • Zurück zur Großfamilie! Mehrere Generationen – Enkel, Cousinen, Tanten – werden wieder unter einem Dach leben. Die „jungen Alten“ schließen sich in WG-artigen Einheiten zusammen und führen ein lustiges Leben.
  • Ehe und Familie bleiben Thema! Karmasin: Die Sehnsucht nach Familie, Kindern, Häuschen und einem Hund sind Lebensträume, die bleiben werden – auch wenn die Sache dann in die Brüche geht.
  • Konzentration aufs Einzelkind! Den wenigen Kindern, die es in 50 Jahren geben wird, wird extrem hohe Aufmerksamkeit geschenkt – hochqualifizierte Betreuung und Ausbildung, sie werden zu sehr autonomen und selbstständigen Wesen heranwachsen.
  • Alternativ-Energie boomt! Dafür gibt es heute schon bei den 20- bis 30-Jährigen ein hohes Bewusstsein.
  • Nahe Zukunft ist unberechenbar! Taschner: „Aber dass wir in fünf Milliarden Jahren alle weg sein werden, das lässt sich ganz klar berechnen.“

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Mag. Johanna Vucak

Telefon: 0316/7070-22
Fax: 0316/7070-30
Email: johanna.vucak@grazer.at