• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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15.03.2010, erstellt von MK

Zwei Millionen für Liebe aus dem Netz


Steirer am Single-Trip! Motto: Kein Partner im Haus, dafür Internet-Flirt – den lassen sich die „Solos“ satte zwei Millionen kosten.


Singlerekord in der Steiermark! „Aktuell gibt es 175.950 weiß-grüne Alleinstehende, 41.300 davon leben in der Landeshauptstadt.  Ihre Zahl hat in den letzten 10 Jahren um 10 Prozent zugenommen“, sprudeln aus Henning Wichers aktuelle Daten, die für die Webplattform „Singlebörsen-Vergleich“ erhoben wurden. Den „Solo-Grund“ sieht er etwa im immer stärker werdenden Druck am Arbeitsmarkt: „Viele haben nicht einmal die Zeit, um den Haushalt zu schupfen – und schon gar nicht für eine Beziehung.“

Dennoch – auf traute Zweisamkeit will die weiß-grüne Bevölkerung nicht völlig verzichten, das zeigt auch der enorme Anstieg bei Partnervermittlungen im Internet: „Derzeit sind 28.500 Grazer auf mindestens einer Plattform registriert, im ganzen Bundesland sind es 121.400.“ 25 Prozent davon leben allerdings in Beziehungen. Den Boom beim Online-Dating machen aber auch andere Zahlen deutlich: 2006 hatte die Branche bundesweit 10 Millionen Euro Umsatz, 2009 waren es trotz Krise fast 15. Allein die Steirer gaben im Vorjahr pro Kopf 1,60 Euro – also gesamt fast zwei Millionen Euro – aus.

Eine Zahl, die für Psychologen Enrique Grabl nicht überraschend kommt: „Das temporäre Singledasein liegt im Trend, viele setzen zwischendurch einmal andere Prioritäten – etwa die Karriere.“ Zu den Absichten der User sind sich die Experten einig: „Zeitvertreib, Selbstbestätigung, Sextreffen, Partnerschaft, Heirat oder einfach nur eine unkomplizierte Online-Freundschaft – alles ist möglich!“ Laut der Erhebung haben drei von vier Steirern, die sich in Singleforen tummeln, zumindest mit einer Web-Bekanntschaft Sex.
Reine Sextreffen sind hingehen nicht Ziel von Roman Pachernegg – er hat mit „Beziehungswaise“ die erste Grazer Singlebörse geschaffen, die anders funktionieren soll als andere Seiten: „Oft schreiben die Leute monatelang hin und her, ohne sich jemals zu treffen – bei uns ist pro Person nur eine gewisse Anzahl an Nachrichten über das Portal möglich, dann muss man sich persönlich treffen.“ Seine Seite ist seit Anfang März online und mittlerweile eine von 500 (!) Austro-Kontaktbörsen im Internet.

 

Sie erreichen den Autor unter:

Michael Kloiber

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