„Super war der Supermarkt!“
Fazit. 15.000 Grazer stürmten den Kunstsupermarkt. Heuer soll’s die zweite Auflage geben.

Die erfolgreichen steirischen „Supermarkt-Verkäuferinnen“ Jeni Noltcheva, Renate Rosenbauer und Irene Mischak (v. l.)
Nach zehn Wochen Grazer Kunstsupermarkt (Ende: 19. Jänner) ist klar: Kunst zum „Schleuderpreis“ kommt auch in Graz gut an. Initiator Peter Doujak, bereits in Wien mit Kunst-Dumpingpreisen erfolgreich, ist von der Kauflust der Grazer begeistert. „Bisher waren etwa 15.000 Leute da, vom gestandenen Kunstkenner bis zum kompletten Laien. Wir haben 900 Bilder verkauft. Das ist zwar weniger als in Wien, aber fürs erste Mal in Graz ist das ein tolles Ergebnis.“
Der schwerwiegendste Kritikpunkt der örtlichen Szene, dass nämlich kein einziger steirischer Künstler in Doujaks Sortiment vertreten war, konnte nach dreiwöchiger Suche entkräftet werden.
Mit Jeni Noltcheva, Renate Rosenbauer und Irene Mischak schafften es schließlich doch noch drei Steirerinnen ins Programm. Geht es nach Doujak, könnte sich der Grazer Kunstsupermarkt für die drei gar zum Sprungbrett in eine internationale Karriere entwickeln. „Da sich ihre Arbeiten sehr gut verkauft haben, will ich sie unbedingt weiter promoten. Über die Kunstsupermärkte will ich ihnen den Weg nach Wien und Deutschland ebnen“, so Doujak, der bereits an einem zweiten Grazer Kunstsupermarkt in der Vorweihnachtszeit bastelt.
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Tobit Schweighofer |



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