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    Der Grazer Komponist wurde von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Österreichischen Kunstpreis 2011 im Bereich Musik ausgezeichnet.

  • FLOP topflop
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    Oje! Der Verkehrslandesrat streicht die Fördergelder für Radfahrkurse an Grazer Volksschulen. Nun bangen die Kids um ihr Radtraining.

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    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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21.03.2009, erstellt von MK

GVB-Fahrerin als Filmheldin


Die Grazer Straßenbahnfahrerin Marjana Gavric zählt zu den Haupt-akteuren der dies-jährigen Diagonale.


Bei der Diagonale (17. bis 22. März) trifft sich so ziemlich alles, was im österreichischen Filmbusiness Rang und Namen hat. Mittendrin befindet sich heuer auch die Grazer Straßenbahnfahrerin Marjana Gavric, die in einem der inhaltlich wohl ergreifendsten Streifen des Festivals eine Hauptrolle übernahm.
In der Dokumentation „Eine von 8“ ließen sich Gavric und Schauspielhaus-Mimin Frederike von Stechow, die beide das Schicksal eines Krebsleidens ertragen mussten und glücklicherweise positiv abschließen konnten, auf ihrem Genesungsweg von Regisseurin Sabine Derflinger filmen.

Die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte des Films führt dementsprechend zu einem außergewöhnlichen Streifen, in dem die Protagonistinnen als gleichwertige Gestalterinnen mit der Regisseurin mitwirken. Mit eigenen Kameras ausgestattet, filmten sie ihren Alltag unabhängig von den eigentlichen Dreharbeiten und bestimmten so nicht nur den Grad der Intensität und Diskretion des Filmes selbst, sondern erreichten dadurch auch eine besondere Authentizität.

Die Kamera ständig im Nacken zu haben, stellte für die darstellerisch unerfahrene Gavric, die seit vergangenem Jahr wieder ihren Job als Straßenbahnfahrerin ausüben kann, kein Problem dar. „Die Dreharbeiten waren vielmehr eine konstruktive Ablenkung von der Krankheit“, berichtet sie heute. „Es hat einfach gut getan, eine Arbeit zu haben.“ Zum Film selbst fällt ihr ebenfalls nur Gutes ein: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. In den 87 Minuten, die der Film dauert, habe ich nur einmal geweint, aber fünf- bis sechsmal gelacht.“ Auch ein Beispiel für die positive Botschaft des Films. Gavric: „Es war uns sehr wichtig, betroffenen Menschen zu zeigen, dass Krebs nicht das Ende bedeutet. Das Leben geht weiter!“

„Eine von 8“ ist am Mittwoch, 18. 3., um 20.30 Uhr, und am Donnerstag, 19. 3., um 17 Uhr, im UCI-Kino bei der Diagonale zu sehen.

 

Sie erreichen den Autoren unter:

Tobit Schweighofer

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