Wer schießt den Vogel ab?

Ab 1. April darf gelacht werden. Im Theatercafé blödeln 18 Nachwuchskabarettisten um den Kleinkunstvogel.

  • kleinkunstvogel - (Foto: KK)
    (Foto: KK)

Beim 23. Grazer Kleinkunstwettbewerb (1. bis 5. April) im Theatercafé rittern wieder einmal die engagiertesten Nachwuchskabarettisten des deutschsprachigen Raumes um den begehrten Kleinkunstvogel. Organisator Manfred Koch vom Verein „Hin & Wider“, der das Spaßfest gemeinsam mit Tanja Baumgartinger und Simon Pichler auf die Bühne hievt, ist voll des Vorbereitungsstresses: „Die 18 Teilnehmer, unter denen auch drei Grazer sind, scharren schon in den Startlöchern. Die Qualität der Starter reicht wie in jedem Jahr von sehr gut bis sehr schräg.“

Durch den Kleinkunstvogel-Bewerb, der der älteste seiner Art im deutschsprachigen Raum ist, erhält Koch auch Einblicke in die Entwicklung der Kabarettszene: „Anders als viele glauben, geht der Trend gar nicht in Richtung Comedy, wie sie im deutschen Fernsehen gerne gezeigt wird. Gerade in Österreich haben die jungen Kabarettisten so starke Vorbilder, dass sie meistens qualitativ hochstehende Gesellschaftsbeleuchtungen zeigen.“

 

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Tobit Schweighofer

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