• TOP topflop
    Gerd Kühr, Komponist

    Der Grazer Komponist wurde von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Österreichischen Kunstpreis 2011 im Bereich Musik ausgezeichnet.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Oje! Der Verkehrslandesrat streicht die Fördergelder für Radfahrkurse an Grazer Volksschulen. Nun bangen die Kids um ihr Radtraining.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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15.07.2009, erstellt von TS

Grazer bekommen eine eigene Filmakademie


Film ab. Graz wird zur österreichischen Filmhauptstadt: Im Herbst eröffnet die erste Film- und Medienakademie.


Bis zur Filmmetropole à la Hollywood ist’s zwar noch ein weiter Weg, doch mausert sich Graz immer mehr zur österreichischen Filmhauptstadt. Immerhin. Neben dem Festival des österreichischen Films „Diagonale“ kommt ab dem Wintersemester eine Film- und Medienakademie dazu. Im Gebäude der ehemaligen Stadtbücherei in der Sparbersbachgasse 40 werden künftig Filminteressierte ab neun Jahren ausgebildet.
Akademie-Chefin Alexia Schrempf-Getzinger überführt die Filmwerkstatt, die seit 2002 höchst erfolgreich läuft, in die neue Struktur einer Akademie. „Auch wenn wir jetzt unter dem Namen Filmakademie laufen, wollen wir trotzdem unseren Fokus auf die Praxis beibehalten. Wir arbeiten immer prozessorientiert und nie ergebnisorientiert. Außerdem kooperieren wir punktuell mit Profis, von denen man wirklich sehr viel lernen kann. Auf diesem Weg profitieren unsere Schüler und Studenten einfach am stärksten.“

Filmen für alle

Das Angebot der neuen Filmakademie beginnt schon bei den ganz Kleinen. Für Interessierte ab neun Jahren wird ab Herbst ein Fotokurs für den Einstieg angeboten. Schrempf-Getzinger: „Fotografieren ist nicht so komplex wie das Filmen, ist aber eine hervorragende Vorbereitung dafür. Also genau das Richtige für unsere jüngsten Anfänger.“ Im Anschluss folgt ein zweisemestriger Einsteigerkurs mit jeweils zwei Wochenstunden, der sich an Zehn- bis Elfjährige richtet. „Hier fördern wir besonders den spielerischen Zugang“, erklärt Schrempf-Getzinger. „Die Kinder sollen gerne zu uns kommen. Nur wer mit Begeisterung Filme macht, macht auch gute Filme.“
Neueinsteiger, die schon etwas älter sind, haben die Möglichkeit, gleich mit dem Basislehrgang, der über vier Semester läuft, in die Akademie einzusteigen. In Zusammenarbeit mit Profis aus dem Filmgeschäft wird hier vom Drehbuch über Schauspiel und Maske bis zu Filmtechnik das Handwerk gelehrt, um schließlich ein Zertifikat zu erhalten und einen Praktikumsfilm zu machen, mit dem man zu Filmfestivals fahren kann.
Schrempf-Getzinger definiert das Ziel der Akademie nicht zwingend als Berufsausbildung. „Auch wenn schon über die Filmwerkstatt einige den Weg in den Beruf im Filmbusiness geschafft haben, liegt unsere oberste Priorität darauf, ein Filmbewusstsein zu schaffen, damit unsere Teilnehmer nicht mehr so leicht durch filmische Mittel manipulierbar sind und die oft faszinierende Technik dahinter erkennen.“

Der Weg zum Profi

In Zukunft soll die Akademie noch weiter wachsen. Schrempf-Getzinger plant eine eigene Studierenden-Klasse, einen Erwachsenenkurs, Filmabende mit Diskussionen für Absolventen sowie Plätze für Kinder, deren Eltern den Kulturpass besitzen. Informationen und Anmeldungen gibt es unter der Telefonnummer 0 316/31 99 66 und im Internet auf www.filmundmedien.at

 

 

Sie erreichen den Autoren unter:

Tobit Schweighofer

Telefon: 0316/6051-2631
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Email: tobit.schweighofer@media21.at