„La Strada“ lässt die Puppen tanzen
START. Seit Freitag bringt „La Strada“ Kunst nach Graz. Werner Schrempf über die Festivalzukunft und Visionen.

Den Grazer Sommer kann man sich kaum noch ohne „La Strada“ vorstellen. Fast jede kulturelle Veranstaltung ist irgendwie mit dem Straßentheaterfestival verbandelt. Durch die hierzulande in ihrer Dichte einzigartige internationale Ausrichtung und nicht zuletzt durch das breit gefächerte Gratis-Angebot erfreut sich das Festival bei Einheimischen und Touristen seit Jahren immer größerer Beliebtheit.
Wenn’s um das Grazer Publikum geht, kommt „La Strada“-Macher Werner Schrempf ins Schwärmen: „In Graz ist es wirklich großartig zu spielen. Auch unsere internationalen Gäste kommen jedes Jahr ins Staunen, wenn sie sehen, wie kulturinteressiert die Grazer sind.“ Auch die Zukunft von „La Strada“ wird in Graz liegen.
Kinderfreundlich
Inhaltlich wird sich weiterhin einiges tun. Schrempf: „Wir sind immer am Weiterentwickeln. Schon heuer bauen wir die Schiene für Kinder und damit Familien aus und werden das auch künftig forcieren. Wir werden zum Beispiel einen Indoor-Spielort etablieren. Auch das Spiel mit Masken wird einen wichtigeren Platz einnehmen. Zudem sind wir bemüht, in Zukunft noch mehr Grazer in unsere Produktionen einzubeziehen.“
Kulturmetropole Graz
Einen gewichtigen Raum nimmt bei „La Strada“ die künstlerische Kommunikation mit den örtlichen Gegebenheiten ein. „Die Auseinandersetzung mit einer kulturellen Stadtentwicklung ist uns ein besonders wichtiges Anliegen.“ In diesem Zusammenhang arbeitet Schrempf an einem eindrucksvoll klingenden Plan. „Graz hat die Chance, sich als internationale Kulturstadt zu etablieren“, ist Schrempf überzeugt. „Auf den Reininghausgründen könnte ein ,Creation Center‘ entstehen, in dem internationale Gruppen ihre Arbeiten produzieren und auch in Graz vorführen können. So hätten wir noch mehr internationale Klasse in Graz.“
Sie erreichen den Autor unter:
|
|
Tobit Schweighofer |



Veranstaltung hochladen
Alle Events