Burg-Mimen „stürmen“ Graz
Mit Peter Simonischek und Udo Samel gibt es heuer zwei Burgtheater-Akteure in Graz zu sehen.

Wird das Wiener Burgtheater seinen Schauspielern zu eng? Kaum anzunehmen, trotzdem konnte Schauspielhausdirektorin Anna Badora für diese Spielzeit mit den Publikumslieblingen Peter Simonischek und Udo Samel zwei ganz dicke „Burg-Fische“ für Graz ködern, die wohl auch die Massen in der Steiermark anlocken werden. Während sich Simonischek, der gerade in den Proben zu „Baumeister Solness“ steckt, als hervorragender Gast erweist und von seinen Grazer Schauspielerkollegen nur in den höchsten Tönen spricht, startet Samel mit einem externen Projekt in sein Graz-Abenteuer.
Am Mittwoch, 22. Oktober, bestreitet er mit dem „Kuss Quartett“ den musikalischen Brecht-Abend „Ohne Grund nicht denken“ für eine Vorstellung im Schauspielhaus.. Der bei Trier geborene , der1991 zum besten Schauspieler des Jahres gekürt wurde, ist auch als Darstellter des Franz Schubert im TV gekannt.. Im Jahr 2000 etwa gab er einen verblüffend überzeugenden Gorbatschow im Doku-Drama „Deutschlandspiel“.
Richtig ernst wird die Beziehung Graz – Samel aber erst im Dezember. Dann starten die Proben zu „König Lear“, dessen Aufführung allseits mit großer Spannung erwartet wird. Niemand Geringerer als Opern-Starregisseur Peter Konwitschny wagt sich hier zum ersten Mal seit mehr als zwanzig Jahren an die Inszenierung eines Theaterstückes. Auch das Bühnenbild der Produktion hat einen prominenten Schöpfer: den Grazer Opern-Intendanten Jörg Koßdorff.
|
Sie erreichen den Autor unter: Tobit Schweighofer |
|


Veranstaltung hochladen
Alle Events