UniT bringt jetzt „Kunst ins Leben“
Die Schreiber-Schmiede UniT rollt die Kunstwelt nun von der anderen Seite auf.

uniT organisierte eine Modenschau. (Foto: Lore Hindinger)
Das Grazer UniT hat sich in den letzten Jahren zu einer der renommiertesten Dramatikerschmieden im deutschen Sprachraum gemausert und läutete nach jahrelanger Flaute eine neue Grazer Schreiber-Ära ein. Mit Gerhild Steinbuch, Johannes Schrettle und Ewald Palmetshofer haben schon einige Grazer UniT-Absolventen den Sprung auf die großen Bühnen Europas geschafft.
Chefin Edith Draxl wurde darum mit starken Subventionserhöhungen gesegnet, mit denen sie zu neuen Ufern aufbrechen will. „Wir rollen die Kunstwelt nun auch von der anderen Seite auf und gehen zu den Menschen. Während Künstler immer daran arbeiten, Leben in die Kunst zu bringen, wollen wir nun über Sozialprojekte Kunst ins Leben bringen.“
Die Projekte
Von 18. bis 27. 11. (die Eröffnungsfeier steigt am 18. 11. um 17 Uhr) siedeln sich Künstler im Caritas-Seniorenwohnheim St. Peter an und arbeiten in einem Atelier gemeinsam mit den Bewohnern an Projekten. Draxl: „Es ist faszinierend, wie die Senioren im künstlerischen Dialog aufblühen.“ Das Projekt „Raus aus der Box“ (Kooperation mit Mafalda und Isop) gestalten Migrantinnen und sozial unangepasste Mädchen, die über künstlerisches Arbeiten zu einem sozialen „Standing“ geführt werden. Literarisch geht es am 2. 12. im Dom im Berg bei „Leben erzählen ein Tagebuch“ zu, wo Migranten Installationen zeigen.
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Sie erreichen den Autor unter: Tobit Schweighofer |
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