Schmutzige Großmacht im Zeichen der Kuh

Für einen Urlaub in Indien braucht der Besucher Mut zum Risiko. Auf Abenteurer warten traumhafte Strände.

indien - (Foto: KK)
(Foto: KK)

Indien ist seit den Terror-Anschlägen Ende November und einer Werbeserie eines österreichischen Mobilfunkbetreibers in aller Munde. Will man den siebtgrößten Staat der Erde mit seinen über 1,1 Milliarden Einwohnern besuchen, sollte man aber einige Dinge beachten. Nach den wichtigsten Impfungen (Diphtherie/Tetanus/Polio, Hepatitis A und B, Typhus) und dem Erwerb eines Visums sitzt man aber schon im Flieger nach Mumbai, Neu-Delhi oder Goa.

Hippies und Strände

Unsere Reise führt uns nach Goa, den reichsten Bundesstaat Indiens. Mancherorts ist die berühmt-berüchtigte Kifferkultur aus Goas goldener Hippiezeit noch sehr lebendig, andere Gegenden werden vom All-inclusive-Pauschaltourismus beherrscht. Den Besucher erwartet auf jeden Fall ein bunter Mix aus den verschiedensten Religionen. Die indische Kultur mit ihren Symbolen, Göttern, Farben, dem Kastenwesen oder den heiligen Kühen ist allgegenwärtig in Stadt und Land. Die Küste Goas ist 100 km lang und hat einige der herrlichsten und schönsten Strände der Welt zu bieten. Aber selbst hier lassen sich der Schmutz und die Armut nicht verbergen. Schwer vorstellbar, wie es erst im Norden und im Landesinneren sein muss. Wem diese Armut aber nicht zu nahe geht, der urlaubt hier zu günstigen Preisen zwischen Aussteigern und betuchteren Inländern. Goa ist außerdem der einzige indische Bundesstaat, in dem keine Prohibition herrscht und alkoholische Getränke frei verkäuflich sind. Auch diese Tatsache dürfte so manchem Europäer die Auswahl des indischen Urlaubsortes erleichtern.

 

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Thomas Luef

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