Musik ohne Ballspiele
Ewald Pflegers Sohn Paul arbeitet demnächst an neuen Songs, schläft gern und hat gar kein Problem mit One-Night-Stands ...

(Foto: KK)
Früh übt sich, wer später ein ganz Großer werden will. Das weiß auch Paul Pfleger, Sohn von Opus-Legende Ewald „Sunny“. Wohl deshalb hat der junge Grazer, der in wenigen Tagen seinen 20. Geburtstag zelebriert, schon als Kind einige Instrumente gelernt. „Von der Gitarre bis zum Klavier, teils sogar in Eigenregie.“ Kein Wunder, dass er bereits im Alter von 15 mit seiner Band Stereoface auf den Bühnen stand: „Vor allem die Teilnahme am Bandwettbewerb war etwas Besonderes. Wobei für uns eigentlich nur gezählt hat, in coolem Rahmen live zu spielen.“
Dass Papa Ewald ihn musikalisch beeinflusst hat, „ist möglich, aber ich mach’ das nur, weil es wirklich mein Ding ist“, erklärt Paul, der eines aber zugeben muss: „Live is Life müsste ja eigentlich mein Lieblingslied sein. Ist es aber nicht.“ Sondern? „Ich habe keines, ich höre gern die Beatles, aber auch Mozart.“ Und viele weitere britische Songs – wie auch jene von Pete Doherty: Mit dem britischen Musiker durfte Paul bei dessen letztem Graz-Besuch in der „Scherbe“ im Rahmen eines Exklusiv-Gigs durch Zufall ein Lied trällern: „Das war super!“
Nicht im Univiertel
Mit Drogen hat er im Gegensatz zu Doherty aber nichts am Hut. Und mit dem Alkohol sei das ohnehin so eine Sache: „Dem einem oder anderen Bierchen kann ich hin und wieder nicht widerstehen“, lacht er. Nicht so wie jeder Art von Ballspiel – denn: „Das is’ nix für mich“, gesteht er. Sportlich zieht es ihn lieber zum Snowboarden. Zumindest wenn er nicht gerade musiziert, in der Sauna sitzt oder gar schläft, denn: „Ich brauch’ viel Schlaf.“
Und den bekommt er augenblicklich auch reichlich – Freundin gibt es derzeit nämlich keine. Aber grobe, private Zukunftspläne: „Irgendwann will ich heiraten und Kinder haben. Dazu muss die Gelegenheit aber passen.“ Dennoch – Kostverächter ist er keiner: „Ich bin niemand, der sagt ,Kein Sex vor der Ehe‘.“ Und wenn es nur ein schneller One-Night-Stand ist? – „Solang’ es nicht zu schnell ist“, grinst er verschmitzt.
Ausgehen ist für den Englisch-Studenten natürlich auch ein Thema – aber meist nicht im Univiertel: „Das reicht mir einmal im Jahr – und nur mit den richtigen Leuten.“ Wo man ihn sonst antreffen kann? – „Im Sommer im Parkhouse, manchmal auch in der Postgarage.“ Vielleicht präsentiert er dort bald neue Hits – die Arbeit an neuen Werken beginnt im April – und: „Stereoface hat sich weiterentwickelt, es wird ein bisschen anders als bisher ...“
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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