Das Notebook als zweites Gehirn
Sascha Penkoff führt sein „Art and Fashion Team“ seit 15 Jahren – ein Gespräch über TV-Shows und Männer-Kosmetik.
Seit mittlerweile 15 Jahren steht Sascha Penkoff an der Spitze der größten Modelagentur Südösterreichs – dem „Art and Fashion Team“. Kein Wunder also, dass der sympathische Grazer ein Experte in der Branche ist. Nur: „Platz für eine persönliche Meinung gibt es bei der Auswahl von Mädchen nicht“, sagt er. Viel mehr würde zählen, „ob man im Gesicht was Interessantes erkennen kann“.
Neben Pünklichkeit ist aber auch der Laufschritt am Catwalk nicht ganz unwesentlich, wie Penkoff weiß. Was aber sagt er zu TV-Shows wie „Germanys next Topmodel“? – „Das ist nicht schlecht, es ist ein ganz realistisches Bild der Branche, wo die Mädels wirklich auf reale Bedingungen vorbereitet werden. Aber – man darf nie vergessen, dass die TV-Sender auch Programm machen wollen.“
Daher zählt für die Verantwortlichen eben auch Schönheit. Aber wie viel Beauty verträgt denn ein Mann? – „Das obliegt definitiv jedem Mann selbst“, lacht er, obwohl: „Auch Männer sollten was z’gleich schauen. Männer-Kosmetik ist sicherlich ein Markt der Zukunft.“ Der 37-Jährige achtet zwar selbst auf gute Hygiene, aber benutzt nicht „außergewöhnlich viele Produkte“. Und das, obwohl er als Boss des Dienstleistungsunternehmens „Mail Boxes etc.“ und dank seiner Model-Arbeit auch viel Arbeit hat: „Ich bin ja nie vor neun zu Hause und häng’ dann noch am Notebook – meinem zweiten Gehirn ...“
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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