Es fliegt, es fliegt ...
... DIE GROSSE LIEBE. Sandra Thier ist wissbegierig. Wir aber auch – also, was haben die wahre Liebe und ein Flugzeug gemeinsam? Bei der Grazer TV-Moderatorin doch so einiges ...
Mit Lisa Gadenstätter und Doris Golpashin startete Sandra Thier ihre Karriere bei Ö3. Die eine landete mittlerweile bei der „Zeit im Bild“, die andere bei den Society-Nachrichten auf PULS 4. Und Sandra Thier ist kurz vor ihrem 30. Geburtstag die jüngste Anchor-Nachrichtensprecherin im deutschsprachigen Raum – und das bei RTL2.
Mit ihren beiden Kolleginnen hat sie aber nicht nur den Start beim Radio gemeinsam, sondern auch die Nominierung zur besten Moderatorin bei der gestrigen Romy-Gala: „Ich freue mich, dass heuer ganz viele jüngere Kollegen nominiert waren“, sagt Thier und erklärt, warum sie der Murmetropole nach der Matura den Rücken kehrte: „Graz war super zum Aufwachsen, doch dann wollte ich die Welt entdecken. Nachdem L.A. zu teuer war, bin ich eben nach Wien.“ Nach Stationen bei „Woman“, ORF und ATV folgte Thier schließlich dem Ruf von RTL2 nach Köln.
Dort tagtäglich die teils doch sehr negativen Nachrichten aus aller Welt unters Volk zu bringen, stört sie aber nicht. Vielmehr verspürt sie einen unglaublichen Wissensdrang: „Ich reise viel und würde auch gerne Afghanistan und den Irak besuchen. Schließlich will ich sehen, worüber ich berichte. Es gibt so viel zu entdecken – Indien, Äthiopien, Amerika. Das will ich alles sehen.“ Ohne Internet kann die TV-Lady allerdings nicht: „Ich gehe mit den Nachrichten schlafen und stehe mit ihnen auf – Nachrichten sind unglaublich spannend.“
Red Bull Air Race
Genauso spannend wie der Red Bull Air Race, den Thier derzeit für RTL (erstmals heute um 12.15 Uhr auf RTL) jeweils vor Ort mitverfolgt: „Wenn man das live miterlebt, ist das wirklich Gänsehaut-Feeling“, weiß sie zu berichten – und „es ist viel gefährlicher als die Formel 1“. Das nächste Mal, in San Diego, wagt Thier selbst den Ausflug in einem jener Flugzeuge, die mit bis zu 370 Stundenkilometern den Himmel entlang rasen: „Ich hoffe, mit mir fliegen sie nicht so schnell“, lacht sie. Vielleicht lässt ja sogar ein Landsmann sie mitfliegen: Hannes Arch – „eine tolle Persönlichkeit“.
Und – ein Landsmann ist es auch, den Thier seit eineinhalb Jahren an ihrer Seite hat: „Wir haben uns auf einem Flug von Klagenfurt nach Köln kennen gelernt und uns vorher schon über Freunde von Erzählungen her gekannt“, sagt Thier, für die Liebe nicht nur in Krisenzeiten ganz besonderen Rückhalt bedeutet. Dennoch sieht die Grazerin in der Krise eine Chance: „Die Gesellschaft sollte wieder näher zusammenrücken. Dass man einem Kollegen, der gerade den Job verloren hat, zur Seite steht, oder dem Nachbarn hilft, der Probleme hat – das sollte wieder drin sein ...“
|
Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
|



Veranstaltung hochladen
Alle Events