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    Gerd Kühr, Komponist

    Der Grazer Komponist wurde von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Österreichischen Kunstpreis 2011 im Bereich Musik ausgezeichnet.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Oje! Der Verkehrslandesrat streicht die Fördergelder für Radfahrkurse an Grazer Volksschulen. Nun bangen die Kids um ihr Radtraining.

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    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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01.05.2009, erstellt von MK

Brüno spielt den Arnie doch!


Bisher war es nicht fix – dem Vernehmen nach spielt Sacha Baron Cohen die Schwarzenegger-Verarsche nun aber doch im Kino. Wir haben alle Bilder und den ersten Trailer zu "Brüno" bereits Wochen vor dem offiziellen Kinostart.


Bruno nervt Arnie (Foto: KK)


In Borat  war Sacha Baron Cohen noch übermäßig behaart und rüpelhaft – als schwuler, österreichischer Modejournalist „Brüno“ präsentiert er sich ab 10. Juli im Kino aalglatt gestriegelt und skandalöser wie auch rassistischer denn je – SM-Spielchen und Dildo inklusive. Dabei nimmt er nicht nur die Österreicher ganz ordentlich auf die Schippe, sondern auch Stars – neben Ben Affleck ging ihm der berühmteste Grazer Arnold Schwarzenegger auf den Leim („der Grazer“ berichtete im Vorjahr). Dem Vernehmen nach wurde der Austro-Gouverneur dank Fragen zu Mode, Unterhaltung, Stars und Homosexualität sogar ein wenig wütend. Während die Producer-Firma „Universal“ bisher nicht offiziell bekannt gegeben hat, ob es die Arnie-Szenen tatsächlich in den Film geschafft haben, sprechen kürzlich aufgetauchte Bilder jedoch dafür. Eines aber ist klar – Österreich kommt im Film nicht gut weg. So etwa schrieb US-Kritiker Rodrigo Perez auf der Homepage von MTV: „Dieser Film lässt Borat zahm aussehen ...“

Der Trailer:
(Quelle: YouTube)

 

Der Film:
(Quelle: Universal Pictures)

Mit seinem homosexuellen Bruno - teils Model, teils Reporter des Österreichischen Jungenrundfunks (OJRF) - schickt Comedy-Superstar Sacha Baron Cohen eine seiner ersten Schöpfungen auf einen internationalen Parcours der Provokation. Wie Borat und Ali G ist auch Bruno ein erprobter Held in Cohens Repertoire und hat mit seiner freizügigen Art schon so manchen Puritaner oder Modeschöpfer in die Verzweiflung getrieben. Für sein erstes Kinoabenteuer lud er beispielsweise im konservativen Arkansas zum „Cage Fight" mit heißen Girls ein und schockierte dann die einigermaßen homophoben Gäste mit knutschenden Muskelmännern im Käfig, er mischte sich in Mailand mit einem Haufen alter Kleider am Leib unter die Models und stolzierte über den Laufsteg einer exklusiven Modenschau, er versuchte sich in Los Angeles hartnäckig an einem Interview über Schwulenrechte mit Arnold Schwarzenegger und er holte sich in Berlin in einem angesagten Club als geschmacksverirrter DJ eine ordentliche Packung Buhrufe ab.

Bewaffnet mit einem warmen Lächeln und einer flotten Zunge geht Bruno dorthin, wo es Spaß macht und manchmal auch ein bisschen wehtut. Er entlarvt die Doppelmoral unserer Gesellschaft, entblößt Absurditäten der Fashionistas oder tritt ignoranten Dummköpfen wirkungsvoll vors Schienbein. Begegnungen mit dem hemmungslosen Lümmel „Bruno" - eine unartige Satire und eine vergnügliche Stichelei in der Welt des schönen Scheins.

Sie erreichen den Autor unter:

Michael Kloiber

Telefon: 0316/6051-2624
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Email: michael.kloiber@media21.at