Nur einer trug den Junkerhut
Auf der heurigen Verkostung wurde zünftig „aufg’spielt“ und auch ohne Rausch so manch ein „behütetes“ Geheimnis gelüftet.

Die steirischen Weinhoheiten mit ihrem Lebenselexier. (Foto: geopho.com)
Trotz der schlechtesten Ernte seit zehn Jahren wussten die üblichen Junker-Verdächtigen am Mittwoch bei der Jahrgangspräsentation groß zu feiern. Landesrat Hans Seitinger lüftete da gegenüber dem „Grazer“ etwa ein Geheimnis: „Als Agrarlandesrat bekommt man an jedem dritten Stand ein Förderansuchen in die Hand gedrückt“, lachte er. Günter Höfler, Kommandant des Streitkräfteführungskommandos, schenkte uns ebenfalls reinen Wein ein: „Meine internationalen Gäste bekommen oftmals steirischen Junker.“
Den neuen Tropfen begrüßten in der Stadthalle indes aber auch Winzer Willi Sattler, Bauernbund-Boss Franz Tonner, LK-Präsident Gerhard Wlodkowski, „Steiermärkische“-Vorstand Franz Kerber, Landhauskeller-Chef Günther Huber und Weinbaudirektor Werner Luttenberger. Letzterer war der einzige VIP im „Junkerhut“ und daher Gesprächsthema Nummer eins: „Ich gestehe, ich trage ihn nur zur Präsentation – sonst bin ich nicht behütet!“ Und LH-Vize Hermann Schützenhöfer, den zünftigen Stoakoglern lauschend, erklärte: „Ich hab den Junker schon gekostet und möchte diese Verkostung gleich fortsetzen. Nur so viel: Er schmeckt ausgezeichnet – das freut mich natürlich. Und jetzt trink’ma was. Prost!"
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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