Mit der Polizei ins Casino!
Bühnen-Star Dagmar Koller spricht beim Graz-Besuch über die Schmerzen des Alters, warum sie gerne Kinder hätte und ihr Erbe.
Sie war der Star des Charity-Lunches von „Frau in der Wirtschaft“ zugunsten behinderter Kinder am Mittwoch im Casino Graz – Dagmar Koller, ein Jahr nach dem Ableben von Helmut Zilk wieder vermehrt in der Öffentlichkeit: „Ich habe das Casino nicht gefunden und mich bei einem Streifenpolizisten erkundigt“, erklärt die Mimin, „der hat mich dann mit seinem Wagen hierher gelotst.“ Dass sich die 70-Jährige bei der Anreise in die Murmetropole in ihrem Wagen umgezogen hatte, brachte da auch Initiatorin Monika Spreizhofer, Hausherr Andreas Sauseng, Moderator Dorian Steidl, WB-Direktor Jakob Taibinger, Mode-Lady Brigitte Uhlmann oder Unternehmerin Kathi Paar zum Schmunzeln.
Im Interview mit dem „Grazer“ aber zeigte sich Koller dann durchaus ernster: „Jeden Tag tut einem etwas Neues weh“, berichtet sie übers Älterwerden. Nichtsdestotrotz will sich der Star jetzt vermehrt in den Dienst der guten Sache stellen: „Nur Ruhe geben, das kann ich nicht!“ Koller dazu, dass sie sich einstmals gegen eine Familie und für die Karriere entschieden hat: „Ich habe wegen der Karriere auf Kinder verzichtet – oft aber denke ich mir, wie es mit eigenen wäre.“ Wohl auch deshalb, weil sich bei ihr jüngst immer wieder flüchtige Bekannte melden, mit denen Koller früher kaum Kontakt hatte: „Offenbar glauben viele, es gäbe bald etwas zu erben. Das gibt es aber nur für Menschen, die immer für mich da waren.“
Doch so weit ist es noch lange nicht: Jetzt erfreut sich Koller an Lady Gaga („Sie hat dasselbe Make-up wie wir Ballerinas vor Jahrzehnten!“) und will der (Damen-)Welt noch das Geheimnis ihrer „ewigen Jugend“ verraten: „Es sind meine Ballett-Übungen – ohne sie hätte ich noch mehr Schmerzen. Vielleicht mach’ ich ein Home-Video davon ...“
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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