Wie Pferd vor Rennstart
Andrea Berg, vor den Beatles und Pink Floyd auf der ewigen Bestenliste in Deutschland, war in Graz. Wir sprachen mit ihr.

Andrea Berg (Foto: KK)
Auch in Graz war es nicht anders als in vielen anderen Städten. Begeisterte Fans, glückliche Gesichter beim Nachhausegehen. Andrea Berg war hier, und wir interviewten sie backstage in der Grazer Stadthalle.
„der Grazer“: Nach all den Jahren noch Lampenfieber?
Andrea Berg: Eher eine Art Anspannung. Intensives Feeling. Wie ein Pferd kurz vor dem Beginn des Rennens.
Ihre Show unterscheidet sich von typischen Schlagerevents. Verglichen mit Helene Fischer sind Sie eher ein Rockstar.
Andrea Berg: Bei mir gibt es keine Freitreppen oder Ballettgirls. Wir lassen echt Dampf ab. Die Gitarren sind „böser“ gestimmt und wir machen alles live.
Ihre Tochter ist 12 – geht sie in Ihre Konzerte?
Andrea Berg: Anfangs gab’s in der Schule hämische Kommentare. ,Schlagermama‘ und ähnliches. Heute ist sie stolz auf mich, vor allem auf den Song „Kleines Wunder“, den ich für sie geschrieben habe. Sie spielt seit einigen Jahren Klavier und singt in der Schule im ,König der Löwen‘ eine Solostimme.
High-Society-Events, Klatsch-Schlagzeilen oder roter Teppich – das ist nicht Ihre Sache?
Andrea Berg: Ich brauche diesen Schnickschnack nicht. Und ich mag auch keinen Hype um meine Person. Bei Blitzlicht-Gewitter verstecke ich mich lieber und bei einem roten Teppich gehe hinter den Kameras vorbei.
Was motiviert Sie bei Ihren Konzerten?
Andrea Berg: Ich mache Musik für Menschen, gebe ihnen Trost, mache sie gut gelaunt. Und ich vermittle Gefühle. Das zählt.
Ihr Bezug zu Graz?
Andrea Berg: Ich mag Österreich, die etwas langsamere Lebensart, die alten Werte ...
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Sie erreichen den Autor unter: Vojo Radkovic |
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