• TOP topflop
    Christian Purrer, Vorstandssprecher

    Mit unternehmensinternem Führungs-Know-how hat er bereits gepunktet, jetzt wurde er Vorstandssprecher der Energie Steiermark.

  • FLOP topflop
    Gerhard Kurzmann, FPÖ-Landesrat

    Leider auch diese Woche Flop für Kurzmann, der sich in Sachen „Juden-Sager“ hinter Parteichef Heinz-Christian Strache gestellt hat.

  • IN topflop
    Gelenke schonen

    Schwimmen und Wassergymnastik stärken die Gelenksmuskulatur. Gut gegen Entzündungen: Vitamin E, Gemüse wie Brokkoli liefert Mineralien.

  • OUT topflop
    Gelenke be- und überlasten

    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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06.12.2009, erstellt von MK

„Ich will unbedingt weitermachen!“


Vor seinem Auftritt plaudert Ottfried Fischer mit dem „Grazer“ in der Stadt exklusiv über seine Parkinson-Krankheit, das Klischee des „Bullen von Tölz“ und Prostituierte.


Ottfried Fischer in einer seiner Paraderollen als Pfarrer Braun (Foto: ARD)


Servus“ sagt Ottfried Fischer zu Beginn eines seiner eher raren Gespräche mit der Presse bei seiner Stippvisite am Montag in Graz. „Ich freue mich schon auf meinen Auftritt kommende Woche im Orpheum.“ Warum? – „Vor fast 30 Jahren hatte ich meinen allerersten Kabarett-Auftritt beim ORF-Landesstudio in Graz.“

Im aktuellen Stück „Wo meine Sonne scheint“ will Fischer den Grazern eine „witzige und tiefgründige Auseinandersetzung mit dem Thema ,Heimat‘“ ermöglichen.  „Ich weiß, den Steirern gefällt mein Humor“, ist er sich sicher, denn: „Die Steiermark ist das Bayern Österreichs. Und Graz ist eine kulturelle Stadt mit einem verständnisvollen Kabarett-Publikum.“

Sagt er – und weiß, dass viele Menschen wegen seiner Parkinson-Erkrankung nicht der Meinung sind, dass in seinem Leben derzeit „die Sonne scheint“: „Die Krankheit ist da – das haben Krankheiten so an sich und das kann man nicht ändern.“ Und Fischer gibt zu Protokoll: „Ich will unbedingt weitermachen. Ich werde wieder drehen. Meine Arbeit macht mich nicht müde – sie gibt mir Kraft.“

Otti und der Benno

So viel Kraft nämlich, dass er auch die Schmutzkübelkampagne zweier Prostituierter in der Öffentlichkeit klarstellt. Die beiden Damen hätten ihm durch den Diebstahl seiner Kreditkartendaten und gefälschte Unterschriften rund 32.000 Euro abgeknöpft: „Das Thema wurde an die Öffentlichkeit gezerrt – also musste ich mich auch öffentlich wehren. Der Großteil der Prominenz würde bei so etwas wohl schweigen.“

Apropos Prominenz: Die hat Fischer ja hauptsächlich der Fernsehserie „Der Bulle von Tölz“ zu verdanken: „Klar, manche Leute projizieren den Charakter des Benno Berghammer eins zu eins auf mich. Das finde ich nicht weiter schlimm. Ich kann mich ja mit meinen Rollen identifizieren.“

 

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Michael Kloiber

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