Angriff der weiß-grünen Delegation
Hans Knauß analysiert für den "Grazer" die Chancen der steirischen ÖSV-Stars bei der Schi-WM Val d’Isère.

Hans Knauß (Foto: GEPA)
Von 3. bis 15. Februar wandert der Schizirkus nach Val d’Isère. Die alpinen Schiweltmeisterschaften stehen auf dem Programm: Exklusiv für den „Grazer“ analysiert der Schladminger Hans Knauß die Edelmetall-Chancen der steirischen Athleten.
- Klaus Kröll: Er ist für Knauß der heißeste Anwärter aus der Steiermark: „Der Klaus ist der Fixpunkt im Team. Er zählt sowohl im Super-G als auch in der Abfahrt zu den Top-Favoriten auf den Weltmeistertitel. Was mich bei ihm besonders freut, ist, dass er sich seine beeindruckende Form über Jahre hinweg aufgebaut hat.“ Nachsatz: „Er wird sich seine Chance auf eine Goldmedaille nicht nehmen lassen.“
- Stephan Görgl: Der in Bruck an der Mur geborene Görgl zählt für Knauß zu den Wackelkandidaten im Team: „Bei ihm kann man nur hoffen, dass er sich intern für den letzten freien Platz im Riesentorlauf qualifiziert hat (Kaderbekanntgabe nach Redaktionsschluss). Technisch ist er top, nur schafft er es leider selten, seine Fähigkeiten in den Rennen abzurufen.“ Mangels Siegesläufern im RTL gibt Knauß Görgl aber immerhin Außenseiterchancen auf einen Startplatz in Val d’Isère.
- Renate Götschl: Der „Speedqueen“ traut der Schladminger bei der WM alles zu: „Obwohl ihre Form zurzeit nicht passt, ist sie in der Abfahrt die einzige Siegesanwärterin im ÖSV-Kader.“ Knauß vertraut auf die Erfahrung der gebürtigen Judenburgerin. „Sie weiß, was eine WM bedeutet. In ihrer jetzigen Situation hat sie nichts zu verlieren und kann voll angreifen.“
- Elisabeth Görgl: „Seit ihrem dritten Platz in Cortina, den sie trotz eines riesigen Fehlers erreicht hat, zeigt ihre Formkurve steil nach oben. Das hat mir imponiert.“ Sie ist laut Knauß gleich wie Götschl in einer Situation, in der sie nichts zu verlieren hat.
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Thomas Luef
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