Liga sorgt für „gläserne Kicker“
Falls der Ball in Österreich einmal wieder rollt, stehen die Spieler unter genauester Beobachtung.
Auch an diesem Wochenende wollte die Kugel in der heimischen Bundesliga noch nicht so recht rollen und Sturm bekam noch eine Woche „Zwangsurlaub“ verdonnert. Der Winter macht den Kickern einen Strich durch die Rechnung. Das heutige Spiel zwischen Salzburg und Rapid scheint jedoch gesichert. Und dabei kann der Fan im Internet eine Neuerung der Liga fast live beobachten. Den Fans werden ab sofort Statistiken ins Wohnzimmer geliefert. So werden im Frühjahr die 14 Topspiele (Sonntag und Dienstag) ausgewählt, in denen die Akteure mit 16 Spezialkameras beobachtet werden. Ausgewiesen werden dann Daten wie gelaufene Kilometer, Geschwindigkeit, Schusshärte oder Passgenauigkeit. In einem virtuellen Stadion kann der Fan auf www.bundesliga.at dieses Geschehen dann beobachten. Weiters wurde auch der Liveticker erneuert.
Doch die Statistiken des Herbstes haben es ebenfalls in sich. Und da glänzen die Blackys in zwei ganz besonderen Kategorien.
Sie teilten die meisten „Gurkerln“ (Schüsse durch die Beine der Gegner) aus und zauberten am öftesten mit der Ferse. Insgesamt wurden in der Liga 136 „Gurkerln“ verteilt. 22-mal ließen laut österreichischer Bundesliga die Blackys ihre Gegner etwas unglücklich aussehen. Von ligaweit 364 „Fersler“ gingen 59 auf das Konto von Sturm. Dieser Wert ist ebenfalls Ligaspitze. Sturm-intern gibt es in dieser Rangliste einen klaren Sieger. Mittelfeldmotor Samir Muratovic verbuchte mit 28 der 59 „Fersler“ fast die Hälfte (siehe unten).
„Ferserl-Götter“
- Samir Muratovic: 28
- Mario Haas: 11
- Mario Kienzl: 6
- A. Hölzl & J. Jantscher: 3
- Ilia Kandelaki: 2
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