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    Der Grazer Komponist wurde von Bundespräsident Heinz Fischer mit dem Österreichischen Kunstpreis 2011 im Bereich Musik ausgezeichnet.

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    Oje! Der Verkehrslandesrat streicht die Fördergelder für Radfahrkurse an Grazer Volksschulen. Nun bangen die Kids um ihr Radtraining.

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    Gelenke schonen

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    Gelenkserkrankungen sind schmerzhaft, schränken die Lebensqualität ein. Daher: Übergewicht und Überbelastung wie Extremsport meiden.

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09.03.2009, erstellt von MK

Die mit dem Ball „tanzt“


Fußballneuling(in) trainierte mit den Damen des FC Stattegg. Fazit: Hart, aber herzlich.


Katharina Prügger (Foto: geopho.com)


Der Ball ist rund und ein Spiel dauert 90 Minuten. So schwer kann Fußball spielen also nicht sein. Mein Selbstversuch fand am Sportplatz der Girls des vom „Grazer“ gesponserten FC Stattegg statt: Ein absoluter Kick-Neuling stellt sich dem Tanz mit dem runden Leder.
In der Kabine laute Musik, Gelächter und Geschnatter – keine Frage, ich befand mich hier inmitten einer Damenmannschaft. Doch das Bild änderte sich sofort, als wir bei Regen, Matsch und Kälte den Rasen betraten. Ab da zeigten die Mädels vollen Einsatz, Laufbereitschaft und Engagement. Ich dagegen musste erst einmal Freundschaft mit dem Ball schließen und mir dämmerte es: Im Fernsehen sieht das alles leichter aus. Ein paar Hütchen hier, ein paar Stangen dort – ja, ich tanzte mit dem Ball, aber eindeutig mit dem falschen Tanzschritt zur falschen Musik. Die Mädchen und Frauen des FC Stattegg zeigten dagegen Walzer im Gleichschritt.

Kurze Pause

Nach einem Konditionstraining, bei dem ich völlig erschöpft kurzerhand beschloss, auch mal das „Bankerlsitzen“ zu trainieren, ging’s für uns mit einem 25-minütigen Spiel in den „matschigen Endspurt“. Ich schätze mal, ich war der linke, mittlere, defensive Offensivspieler oder so was Ähnliches. Auf alle Fälle ließen die Damen auch ohne mich den Ball laufen und kämpften sich durch die tiefen Schlammlöcher am Platz. Mein Beitrag zum Spiel waren gezählte drei Ballkontakte – wobei die Betonung auf „Kontakte“ liegt und der Ball immer beim Gegner landete.

Party ging weiter

„So Mädels, für heute seid ihr fertig. Ab unter die Dusche“, beendeten Trainer Arnold Freiberger und sein Co Robert Feichter das Training. Dreckig und erschöpft schleppte ich mich zur Kabine, in der die Mädels ihre anfängliche Party mit Musik fortsetzten. Ich dagegen freute mich nur mehr auf die Dusche und mein Bett. Der Fußballweisheit letzter Sch(l)uss: „Ich habe fertig.“



Frauenkick in der Steiermark - Interessierte können sich hier melden:

  • U15-Mädchenmeisterschaft: SSV Ries/Kainbach, Liebenau, Grambach, Pachern, Stattegg, Kalsdorf, Hengsberg, Deutschlandsberg, LZ Ost
  • Frauenmeisterschaft: Mädchen ab 14 Jahren sind dort teilnahmeberechtigt: Feldkirchen, Straßgang, Stattegg, Mariatrost, Gössendorf, Unterpremstätten und die Damen vom LUV, die in der Bundesliga dem Leder nachlaufen.
  • Weiters gibt es in der Steiermark für Mädchen die Möglichkeit, eine Fußball-Akademie zu besuchen. Partnerschulen sind die HASCH Grazbachgasse, die Sporthauptschule Bruckner, das Monsberger-Gymnasium und das BRG Oeversee. Bis jetzt sind elf Mädchen dort aktiv. Interessenten können sich bei Doris Seybold unter der Nummer 0 676/88 944 72 04 melden.

 

Sie erreichen die Autorin unter:

Katharina Prügger

Telefon: 0316/6051-0
Fax: 0316/6051-2606
Email: katharina.pruegger@styria.com