Für Krankl am Platz „sterben“

Wallner und Salmutter über ihren neuen Coach und warum sie keinen „Tritt in den Hintern“ wollen.

Großes Kino beim LASK  in Linz während der Präsentation von Neo-Trainer Hans Krankl. Dutzende Journalisten lauschten den Ausführungen des ehemaligen Teamchefs und bei den anschließenden ersten Trainingseinheiten waren zwei Grazer mittendrin: Roman Wallner und Klaus Salmutter, die sich beide auf die Arbeit mit dem „Goleador“ freuen. „Wir haben vor Krankl natürlich großen Respekt. Jeder will sich präsentieren, alle Spieler beginnen wieder bei null“, hofft Salmutter, unter dem ehemaligen Barca-Stürmer wieder neu durchzustarten. Dass der Spaß dabei nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst: „Teilweise bringt er natürlich schon geile Ansagen, momentan ist uns aber nicht zum Scherzen zumute“, spricht Salmutter die triste Tabellensituation an. Interna will Krankl nicht in der Öffentlichkeit sehen, sonst gibt es den berühmten „A...tritt“ des Wieners.

Auch Wallner weiß, was er an Krankl hat: „Er verlangt von den Spielern, dass sie am Platz sprichwörtlich sterben. Vor allem für Offensiv-Spieler ist es gut, dass wir mit ihm einen ehemaligen Stürmer als neuen Trainer haben.“ Als Teamspieler hatte der Ex-Griechenland-Legionär schon das Vergnügen mit dem 56-Jährigen. „Um Wallner und Linz wird uns noch halb Europa beneiden“, ließ Krankl als Teamchef vor Jahren wissen. „Das war ein Spruch aus einer Emotion heraus. Das ist heute kein Thema mehr“, schmunzelt Wallner.
Die Grazer Kick-Fans müssen auf die Krankl-Show noch ein wenig warten. Erst am 25. April gastiert er mit dem LASK bei Sturm.

 

Sie erreichen den Autor unter:

Robert Ernst-Kaiser

Telefon: 0316/6051-2639
Fax: 0316/6051-2641
Email: robert.ernst-kaiser@media21.at