Party-Krach bei den „Blackys“
Aufregung um Kartnig-Fest. Präsident Hans Rinner war gar nicht erfreut, dass so viele Spieler antanzten.

Unter anderem waren Kienzl (l.) und Haas bei der Eröffnungs-Party. (Foto: GEPA)
Die Zornesröte trieb es Sturm-Präsident Hans Rinner ins Gesicht, als er die Gästeliste und Fotos von der Eröffnungsfeier des neuen Fitnessstudios von Hannes Kartnig gesehen hat. Unter anderem waren Trainer Franco Foda, Mario Haas, Marko Stankovic und Mario Kienzl im ehemaligen Sturm-Büro, wo nun ja Kartnigs Fitnesscenter steht, anwesend und zelebrierten mit dem Ex-Boss die feierliche Eröffnung. „Dieser Besuch wurde von Vereinsseite nicht gutgeheißen. Es war natürlich eine private Veranstaltung und jeder hat das freie Recht, Einladungen zu folgen, aber durch die große Anzahl der Spieler sah es fast so aus, als ob es ein offizieller Termin von Sturm war. Und das war es einfach nicht“, so Boss Rinner.
Für den Präsidenten hat es sein Vorgänger „auch sensationell verstanden, sich und die Spieler in Szene zu setzen“. Nun wurde den Spielern ins Gewissen geredet und eindringlich darum gebeten, in Zukunft ein wenig mehr Sensibilität an den Tag zu legen. Auch schriftliche Erklärungen wurden angefordert, hört man aus den Räumen des Sturm-Büros in Puntigam.
Goalgetter Mario Haas war nicht nur zu Gast, sondern lacht auch von den Werbefoldern des ehemaligen Präsidenten. Hans Rinner: „Haas ist der einzige Spieler, dem es vertraglich erlaubt ist, seine Werbepartner selbst auszusuchen.“
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