„Heißer Tanz“ für GAK-Funktionäre
Von Alt-Vorständen werden bei der Generalversammlung Antworten gefordert.

(Foto: GEPA)
Zwei Zwangsausgleichsverfahren hat der GAK hinter sich. Am Freitag soll nun bei der Generalversammlung der Startschuss in eine solide Zukunft gegeben werden. Dabei wird jedoch nicht nur nach vorne geschaut, auch die Vergangenheit ist ein zentrales Thema. Die Fragen, die ein großer Teil der Mitglieder beantwortet haben will, können für das eine oder andere Ex-Vorstandsmitglied ungemütlich werden. Gefordert wird unter anderem:
1. Die Offenlegung des Vertrages mit den Investoren beim Zwangsausgleich.
2. Alle Verträge zwischen GAK-Fußball und den Investoren.
3. Eine Klärung, inwiefern die AG noch Transferrechte oder Ähnliches beim GAK hat.
Ein weiterer zentraler Punkt ist die Entlastung der Altvorstände. „Wer glaubt, dass es diese ohne Weiteres geben wird, ist am falschen Dampfer“, ist von der „Initiative 1902“ zu hören. Zu den Altvorständen gehören Stephan Sticher, Walter Messner und die vier ehemaligen Sektionsleiter.
Die jetzige Klubführung um Harald Rannegger sieht dem Abend gespannt entgegen. Einige Antworten kann er schon im Vorhinein geben.
Punkt 1 und 2: „Wir werden den Vertrag veröffentlichen müssen. Wenn man darin zwei bis drei Punkte abschleift, kann man damit leben.“
Punkt 3: „Es sind keine Transferrechte mehr vorhanden. Die Spieler, auf die man sie hatte, wurden bereits verkauft. Es gibt keine pauschalen Rechte.“
Thema Entlastungen: „Ich gehe davon aus, dass nicht alle entlastet werden. Es gibt noch offene Verfahren und die wird man abwarten müssen.“ Für den Verein wäre diese Tatsache kein Problem. Die Weichen für die Zukunft können trotzdem gestellt werden. Die ehemaligen Vorstandsmitglieder bleiben jedoch haftbar.
Zur Wahl stellt sich ein achtköpfiges Team. „Wie dieses genau aussieht, wird sich in den nächsten Tagen entscheiden“, so Rannegger.
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