Nomen est omen – oder so ...

Wie kommen die Lokale zu ihrem Namen? Eine Frage, die sich auch „der Grazer“ gestellt hat. Die Antworten bleiben wir Ihnen natürlich nicht schuldig ...

Party -

Aiola

„Aiola“ ist Italienisch und bedeutet „Blumenbeet“: „Nachdem unser erstes Restaurant am Schloßberg von Blumen umgeben war, sind wir auf diesen Namen gekommen“, so Chefin Judith Huber.

Grammophon

Es waren einmal die Räumlichkeiten des heutigen Grammophon – und an einer deren Wände hing ein Bild. Mit just einem Grammophon darauf. Auch eine Möglichkeit, zu seinem Namen zu kommen ...

Seasons

Die Jahreszeiten (im Englischen „seasons“) sind im Innenstadt-Lokal Programm: Zum einen, weil Chefin Isabelle Winter eine zum Nachnamen hat, zum anderen sind die vier Räume in den vier Jahreszeiten dekoriert. Und die Früchte in der Bowle sind schließlich auch immer saisonbedingt ...

Tribeka

Das Gerücht, der Name des Coffee-Shops stamme vom gleichnamigen New Yorker Stadtteil hält sich zwar immer noch hartnäckig – lediglich: Es stimmt nicht. „TriBeKa“ steht für „Trink besseren Kaffee“. Der Name soll vor Ort eben Programm sein.

Beichtstuhl

Das noch recht junge Lokal liegt zwischen Dom und Diözese. So ist Robert Fischer auf diesen ungewöhnlichen Namen gekommen: „Außerdem beichtet so manch ein Gast zu fortgeschrittener Stunde auch dem Wirt so einiges“, lacht er.

Eckstein

Grundsätzlich ist ein „Eckstein“ nichts anderes als eine Schutzvorrichtung an Häuserecken von anno dazumal. Und genau so eine hat Michi Schunko links vor seinem Eingang: „In einer nächtlichen Aktion sind wir so auf diesen Namen gekommen.“

M1

Vielleicht hat der Name des Lokals etwas mit dem Besitzer Helmut Marko zu tun. Warum aber das M1 nun tatsächlich M1 heißt, das konnte man uns im Lokal auch nicht beantworten. „Das weiß sicher nicht mal der Chef“, erklärte uns da die Kellnerin. Na dann ...

Revolution

Wo kommt der Wodka her? Richtig – von den Russen. Grund genug also, warum Hausherr Gerry Round sein Lokal „Revolution“ getauft hat. Weil das hat, so wie der Wodka, eben auch etwas Russisches an sich.

Rangoon

Hugo Gölles war vor 30 Jahren in Rangoon, der Hauptstadt von Burma. Dass es ihm dort sehr gut gefallen hat, ist heute noch ersichtlich – schließlich hat er sein Lokal im Lendviertel nach der Stadt benannt.

Three Monkeys

Natürlich schimpfen wir alle unseren Boss oft als „Affen“. Im Three Monkeys ist das aber offiziell erlaubt. Das Lokal hatte zu Beginn seiner Zeit ja drei Chefs.

 

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Michael Kloiber
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