Alles nur Provokation?
Robert Koschier sorgt seit sechs Jahren mit seinen „Rosy“-Plakaten für Aufsehen. Das provokanteste kommt nächste Woche - stimmen Sie mit. Was halten Sie davon?

Walters Kehrseite ziert via Rosy-Poster und diesem Bild nun die Stadt.
Aalglatt rasiert und die Muskeln angespannt steht Walter an einem X-förmigen Kreuz. Die Arme an den oberen Enden festgebunden, wirft der 28-Jährige dem Fotografen Armin erotische Blicke zu. Eines der vor drei Wochen im „Stargayte“ entstandenen Fotos hat es auf das Plakat zur größten schwul-lesbischen Veranstaltungsserie der Stadt geschafft.
Ab kommender Woche plakatiert Eventer Robert Koschier besagtes Plakat als Ankündigung für die Sechsjahresfeier von „Rosy“ am 5. Dezember in der Postgarage quer durch die Stadt. Mit dem Foto und dem Motto „Rosy wird Sex“ will er aber vor allem eines – provozieren! „Ich habe durch meine Veranstaltungen in Tel Aviv bemerkt, dass dort die Menschen viel aufgeschlossener sind als hier.“ In Israel würde laut Koschier das aktuelle, für ihn aber bisher provokanteste Rosy-Plakat niemanden aufregen: „In Graz wurde ich beim Aufhängen älterer Plakate schon oft auf niedrigstem Niveau beschimpft.“
Dabei verfolgt seine Party neben dem Spaßfaktor auch andere Ziele: „Rosy steht ja immer für Safer Sex. Und Voyeurismus wie auf meinen Plakaten ist ja wohl die sicherste Form von Safer Sex.“ Eine Meinung, die auch Model Walter teilt. Kein Wunder, steht er doch gemeinsam mit dem 27-jährigen Alex noch für weitere Fotos vor der Kamera – und das splitterfasernackt: Mit dem nackten Posieren vor der Kamera haben aber beide Models schon Erfahrung – Nacktheit ist für sie etwas ganz Normales: „Im Sommer sieht man mich im FKK-Bereich am Schwarzl auch nackt“, erklärt Walter. Und Alex ergänzt: „Wenn man mit nackter Haut heute noch provozieren kann, dann leben wir noch im Mittelalter.“
Wie aber sehen die Grazer das aktuelle Plakat von Robert Koschier? – Sagen Sie uns hier Ihre Meinung!
Alles zum schwul-lesbischen Clubbing...
... gibt's auch unter www.rosy.at!
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Sie erreichen den Autor unter: Michael Kloiber |
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