• TOP topflop
    Werner Jud, Kriminalreferat-Chef

    Gemeinsam mit Wiener Kollegen konnte die Grazer Stadtpolizei 27 Drogendealer der sogenannten „Algerien-Connection“ ausforschen.

  • FLOP topflop
    Martina Schröck für City-Maut

    Für den Vorschlag, Pendler mittels hoher Parkgebühren von Graz fernzuhalten, musste Stadträtin Martina Schröck heftige Kritik einstecken.

  • IN topflop
    Tee und Wasser

    Der Sommer naht: Je heißer es wird, desto mehr soll man trinken. Am besten Wasser und ungesüßte Tees – dem Kreislauf zuliebe.

  • OUT topflop
    Alkohol und Eiswürfel

    Auch im Sommer gilt: Alkohol in Maßen! Vorsicht gilt vor allem in der prallen Sonne. Zudem sollte man Getränke nicht zu kalt trinken.

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08.11.2008, erstellt von MK

Zwei neue Grazer Bim-Linien bis 2013


Vize-Bürgermeisterin Lisa Rücker präsentiert neun Bim-Projekte erstmals im Detail. Bis 2013 sollen zwei neue Straßenbahnlinien in Graz entstehen.


(Grafik: m4!)


Autos raus, Straßenbahnen rein! Die grüne Vizebürgermeisterin Lisa Rücker arbeitet weiter fleißig an ihrer Vision von einem feinstaubfreien, „grünen“ Graz und ist nun mit der Arbeit am Ausbauplan des Straßenbahnnetzes fertig.
„Noch bis 2013 werden zwei neue Linien beziehungsweise Verlängerungen gebaut. Wenn alles gut läuft, wird in spätestens fünf Jahren zumindest eine davon befahrbar sein“, kündigt Rücker an. Insgesamt stehen neun Straßenbahn-Projekte (siehe Info-Kasten rechts) an, die nun auf ihre Machbarkeit, die Kosten und die möglichen Synergien hin überprüft wurden.

Umgesetzt werden können davon in absehbarer Zeit aber eben nur zwei. Ihren persönlichen Top-Favoriten, trotz zu erwartender massiver Anrainer-Proteste, hat Rücker schon auserkoren: die Linie zur Uni durch die Zinzendorfgasse. „Das ist wirklich ein Herzensprojekt von mir. Mit Kosten von etwa 20 Millionen Euro wäre die Uni-Ringlinie nicht nur verhältnismäßig billig, sondern würde auch Studenten zugute kommen. Außerdem wäre sie schnell machbar.“ Die Ringlinie würde täglich geschätzte 2000 zusätzliche Öffi-Fahrgäste bringen.

Aber alles steht und fällt mit der Entwicklung auf den Reininghausgründen. Rücker: „Sollte dort tatsächlich ein neues Stadtviertel entstehen, muss das Gebiet natürlich an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden werden und eine Südwestlinie klare Priorität haben.“ Dafür müsste die Stadt allerdings sehr tief in die Tasche greifen. Geschätzter Kostenpunkt: knapp 80 Millionen Euro bei 22.000 zusätzlichen Fahrgästen am Tag.
Die Nummer drei auf Rückers Bim-Hitliste ist die Verlängerung der Linie 7 ins Stiftingtal, da der Meduni-Campus erschlossen werden soll.